Weltrekorde mit Powercroco-Motoren und Luftschrauben


© Dr. Ralph Okon 25.09.2013

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Neben diversen Siegen auf Speedcups und bei Deutschen Meisterschaften der Klasse "F3-Speed"-F und beim IRCHA-Speedcontest (Heli) konnten im Laufe der Zeit mit "Powercroco" -Motoren und Luftschrauben einige Weltrekorde nach den offiziellen FAI Regeln aufgestellt werden.

Fast alle dieser Motoren sind btw. Prototypen, die mit freundlicher Unterstützung von Scorpion Powersystems realisiert wurden.
Auch auf der Basis von RS-E-Motoren wurde getunt.
Die meisten von ihnen dienten später als Basis für ähnliche Serienmotoren dieser Hersteller.

 

Der "Hayabusa" von Stefan Penz.
Angetrieben mit einem kleinen (3516) Powercroco konnte er mit 394,3 km/h die DM 2008 der Klasse F3S-F gewinnen.
Wären die Unterlagen nicht später leider in Funktionärskreisen "verschollen", hätte der Flieger bei der gleichen Veranstaltung mit in etwa der gleichen Geschwindigkeit auch einen Weltrekord nach FAI Regeln (Klasse 175) aufgestellt.
Als Propeller diente eine handelsübliche APC-Sport 7"x10".
Der "Eisvogel" (Modell 2009) von Erwin Schamburger.
Jakob Karpfinger konnte mit diesem Modell in Rothenburg mit 420,24km/h einen neuen Weltrekord in der FAI-Klasse 175 aufstellen.
Angetrieben wurde der Eisvogel mit einem Powercroco-getunten RS-E 378-25 und einer ES 7" x 11" Luftschraube (Erwin Schamburger).
Der "E-Faitai" von Rolf Pietschman.
2010 in Rothenburg erflog er mit diesem Modell einen neuen Weltrekord in der FAI "E-Combo" Klasse (Klasse 196). mit 353km/h.
In der Spitze saß ein spezieller 4020er Powercroco.
Luftschraube war eine Powercroco-Klappluftschraube mit 12,5" Steigung.
Ein Henseleit-"TDR", getrimmt auf Speed.
Im September 2010 konnte damit in Rothenburg ein Weltrekord in der FAI Klasse 203 mit 190 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit aufgestellt werden.
Angetrieben wurde der Heli von einem Powercroco 4530.
Der "Eagle-T" entstand aus dem angepassten Rumpf des Warp 10 von Dr. Marcus Koch und der Fläche des Eagle (Entwurf von Otto Jakob, gebaut von Dr. Marcus Koch).
Im September 2011 in Rothenburg reichte es für mich selbst mit nur 7S und einem Powercroco 4235 und einer Powercroco-Klappluftschraube mit 24" Steigung für einen Weltrekord in der FAI "E-Combo" Klasse (Klasse 196) mit 372 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.
Mit einem speziell gewickelten Powercroco mit 0,1er Blechen in einem stark modifizierten Henseleit-"TDR"-Chassis konnte Werner Heieck in Rotheburg 2010 einen Weltrekord im Helidauerflug (FAI-Klasse 199) erfliegen.
Der "Speed-Banshee".
Im September 2011 in Rothenburg konnte Christian Köperl damit den Weltrekord in der FAI Klasse 203 auf 239,68 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit steigern.
Angetrieben wurde der Heli von einem Powercroco auf der Grundlage der Scorpionserie HK 5035 evo.
Im September 2013 in Ballenstedt konnte Christian Köperl mit seinem "Speed-Banshee" den Weltrekord in der FAI Klasse 203 auf 273,2 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit steigern.
Angetrieben wurde der Heli noch immer vom unveränderten Powercroco 5035 evo aus 2011.
Im September 2013 in Ballenstedt erreichte Kai Koppenburg mit einem "Taifun" mit Powercroco 5035 evo und einer 11,75" x 27" Klapplatte 470,8km/h in der Klasse #175.
Zu dieser Zeit wussten wir noch nicht, dass die Weltrekorde tageweise anerkannt werden und so wurde dieser Rekord nicht zur Anerkennung aufbereitet und eingereicht. Denn einen Tag später war diese Leistung auf der gleichen Veranstaltung bereits übertroffen worden.
Mit seinem "Fluxkompensator" (Konstruktion :Erwin Schamburger) konnte Niklas Kahlich im September 2013 in Ballenstedt den Weltrekord in der Klasse 175 auf 477,3km/h steigern.
Angetrieben wurde der Flieger von einem Powercroco auf der Grundlage der Scorpionserie HK 4225 mit einer modifizierten Powercroco-Klappluftschraube mit 20" Steigung.
Mit dem gleichen Modell wurde bei den Weltrekordversuchen mit 507km/h der bis dahin schnellste Durchflug in einer Richtung erreicht.
Mit seinem "Taifun-XS" konnte Dr. Markus Koch im September 2013 in Ballenstedt den Weltrekord in der Klasse 196 auf 419,9km/h steigern.
Angetrieben wurde der Flieger von einem Powercroco auf der Grundlage der Scorpionserie HK 4235 mit einer modifizierten Powercroco-Klappluftschraube mit 27" Steigung.
Christian Erdt (links) flog mit seinem "Tomahawk" am 30.08.2014 in Ballenstedt 430,26km/h.

Schon am 31.08.2014 wurde dieser Rekord von Oliver Zanker mit seinem "Taifun XS" mit 446,96km/h bereits wieder übertroffen.
Die FAI hat beide Flüge als Weltrekorde anerkannt.
Beide benutzten an ihren Modellen Powercrocomotoren auf der Grundlage der Scorpionserie HK 4235 und modifizierte Powercroco-Klappluftschrauben.

Am 26.07.2015 erreichte Maximilian von Prondzinski mit einer "Crocoblade" in Ballenstedt mit 474,95km/h einen neuen Weltrekord in der Klasse 196.
Angetrieben wurde die "Crocoblade" von einem Powercroco 4539 auf der Grundlage der Scorpionserie HK 4540 mit CoFe Blechen und einer modifizierten 3-Blatt Powercroco-Klappluftschraube 11¼" x 29" / 56 / +1°.
Als Steller wurde ein YGE 160 UHV eingesetzt. Der Hauptantriebsakku bestand aus 15 Zellen SLS APL 4000mAh.
Am 26.07.2015 erreichte Fabian Wunderlich mit seiner "Crocoblade" in Ballenstedt mit 481,56km/h einen neuen Weltrekord in der Klasse 175.
Angetrieben wurde die "Crocoblade" von einem von Fabian selbstgebauten Powercroco auf der Grundlage der Scorpionserie HK 5035 mit einer modifizierten Powercroco-Klappluftschraube mit 28" Steigung.
Am 19.05.2016 konnte ich mit meinem modifizierten Speedmodell "Taifun XS 4K" mit 96min 27sek eine neue Rekordleistung im Combo-DauerFlug (FAI Rekordklasse #192) erfliegen.

Am 20.05.2016 hat Sascha Wendt diese Leistung im Combo-DauerFlug (FAI Rekordklasse #192) mit seiner "Fireblade XL" bereits deutlich übertroffen.
Zwei besondere Weltrekorde wurden mit diesen beiden Helis (GAUI-X7) mit "5035evo" Prototypenmotoren aufgestellt:

- Der erste "frautragende" Flug weltweit mit 2 RC-Modellhelis der 700er Klasse
- Der erste Einsatz eines RC-Modellhelis als Autoabschlepper

Die Motoren wurden dabei für die volle Laufzeit der 5000mAh-Akkus mit 10kW Leistungsdurchsatz betrieben!

 

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