Die "Speedcrocos"

© Dr. Ralph Okon 06.12.2015

 

Diese Galerie zeigt die meisten der auf Speedtreffen und Wettbewerben zwischen 2007 und 2015 in Flächenspeedern eingesetzten "echten" Speedcrocos.
Aus der Zusammenarbeit mit Kontronik und mit Rolf Strecker (RSE-Motoren) und vor allem mit Scorpion-Powersystems sind diverse Motoren hervorgegangen.

Allein für Flächenspeeder habe ich im Laufe der Jahre eine solche Menge verschiedener Motoren gebaut, dass es mir inzwischen selber schwer fällt, da den Überblick zu behalten. Es müssen weit mehr als die hier gezeigten über 100 verschiedene Typen und Auslegungen gewesen sein. Viele davon wurden mehrfach "geklont" und waren mit den unterschiedlichsten Bewicklungen im Einsatz.
Die Speed-Helimotoren sind in dieser Galerie gar nicht enthalten.

Besondere Highlights waren die Speedmotoren-Klein- und Kleinstserien, die mit freundlicher Unterstützung von Scorpion-Powersystems entstanden sind.
Auch zusammen mit anderen Motorenbauern und Speedpiloten, die Zugriff auf Fertigungsmöglichkeiten hatten, wurden weitere Kleinstserien entworfen und realisiert.
Aber auch ein paar sehr ambitionierte Einzelstücke aus beosnders rarem Material sind in dieser Zeit entstanden.

Da sich mein Hobby vom reinen Motorenbau immer mehr in Richtung Speedfliegerei verlagert hat, wurden die Motoren immer mehr auf ihren jeweiligen Anwendungszweck hin ausgerichtet.
Die Motoren wurden so mehr und mehr "Mittel zum Zweck".
Das kommt am deutlichsten bei den mit der Zeit mehr und mehr speziell für die - sonst eher ungebräuchliche Vorspantmontage - optimierten Gehäusen deutlich zum Ausdruck.

Auch heute macht es noch immer Spaß, mit einem entsprechend der Zielstellung optimierten Motor mehr oder weniger "verrückte" Zielstellungen anzugehen. Für Freunde und gute Bekannte werde ich sicher auch in Zukunft noch ein paar Speedmotoren bauen.

 

18N Speedmotoren mit 40mm und 42mm Statordurchmesser

Der allererste Speedcroco war ein 18N8P 4010.
er entstand 2006.
Das Wickelschema war etwas tricky, aber der Kristjan Tiimus hatte es mir wegen seiner besonderen Rastarmut empfohlen.
Er wurde speziell für den seinerzeit schnellsten "Funjet" der Welt gebaut.
Das Gehäuse wurde unverändert aus unserem "Croco"-Motorprojekt übernommen.
Ebenfalls aus dem 18N-Croco-Projekt stammte der 4010, mit dem Marcel Petrasch und Andreas Geiger in 2007 in Dachau den Speedrekord für Schaumwaffeln auf 309 km/h verbessern konnten. Es war diesmal ein 18N 12P in "quasi-SPS" Wicklung mit 5 Windungen 1,18er Draht
Für den "Speedleth" von Stefan Penz habe ich im November 2007 ebenfalls eine spezielle 4010er Speedcrocos gebaut.
Die Glocken stammten schon aus der 2. (stabilitätsoptmierten) Serie.
Einer war ein 18N12P 4010 und mit 5x1,18YY gewickelt, der andere hatte eine "quasi SPS" Wicklung.
Die Statorträger waren unterschiedlich ausgeführt.
Einer der Motoren vorspant am Speedleth montiert.
Einen fließenden Übergang vom Statorträger in den Rumpfstrak gab es damals noch nicht. Der Motor wog 185g und war gut für ca. 3,5kW.
370km/h wurden mit diesem Triebwerk erreicht.
Dieser 18N16P 4015 war für mein Speedprojekt mit dem "Aldebaran" Rumpf von R. Sanftenberg und den 2K Flügel eines PCM-"Erwin-5" in der DS Ausführung vorgesehen.
Zeitweise habe ich ihn mit einer Wildflug -"Aktivist" -Fläche und Aeronaut-Klapplatte als Hotlinerantrieb verwendet.
Der Motor saß in einem Kunststoffformteil, das vom akkufach her in den Rumpf geschoben wurde.
Ein Alustrakring sorgte für den sauberen Übergang vom Spinner zum Rumpf.
Das ist ein 18N 16P Speedcroco der Baugröße 4015. Die Bauweise war schon optimiert.
Der Bund am Alu-Glockenboden garantierte den geraden Sitz des Rückschlussringes.
Die Anschlüsse beider Sternschaltungen wurden hier gemeinsam aus dem Motor geführt.
Nachträglich mit einem Strakring versehen wurde er 2009 in Osnabrück an einem "Prodigy" eingesetzt.
ein weiterer 4015-18N16P aus der gleichen Zeit.
Er wog 250g und konnte kurzzeit 5kW durchsetzen. Es ist der erste Motor mit 8mm dicker Titanwelle und der Propellerbefestigung direkt an der Glocke - heute der Standard bei allen meinen Speedmotoren.
Bei diesem Motor wurden schon die von Scorpion hergestellten 18N-Bleche im G-2 Schnitt verwendet.
Ein 18N in einem Scorpion 4020-Gehäuse der ersten Generation (noch mit geradem Lüfter).
Der Prop wurde von einer Wurmschraube mitgenommen. Später waren es dann 2.
Diese vollständig gefräste (!) Vollstahlglocke stammt aus einem Kleinserienprojekt mit einem befreundeten Bastler, das Innenleben war 18N croco G2 Der 4020 war wieder eine Nummer größer.
Der Statorträger war - wohl aus Gewichtsgründen - hier deutlich kleiner ausgefallen.
Die Welle war noch 6 mm dick.
Bereits mit einer 42er Scorpion Prototypenglocke gebaut:
Dieser 18N16P 4217 enstand ca. 2008.
Ein 18N16P 4220.
Er drehte im Speedtrimm eine 11"x 17,5" Klapplatte und war an verschiedenen Fliegern montiert.
Heute dient er mir noch an meinem "Warp-Erwin" Allrounder, der damit auch schon mit >300km/h durch die Messtrecke geflogen ist.
Mit weniger (6S) Betriebsspannung ist er in der Lage, auch 16" Luftschrauben sauber zu drehen.
Ein früher 18N16P 4220 komplett im nahezu unveränderten Scorpion-Gehäuse.
Das ist der letzte 18N16P 4220.
Er war der größte und letzte Speedmotor mit dem 18N Stator.
Bei dieser Variante war testweise die Kühlfläche des Statorträgers erhöht und die Luftaustrittsöffnungen waren vergrößert.
Der Statorträger war mit dem Becherspant aus einem Stück gefertigt und direkt in den Rumpf eingeklebt - ein Vorläufer der späteren Becherspantkonstruktionen.
Der Motor war an meiner "Chimera" montiert, die im Sommer 2009 bei >300km/h die Tragfläche abwarf und der Rumpf in "cruise missile"- Manier allein noch 300m bis zum Einschlag weiterflog.

 

12N Speedmotoren mit 25mm und 32mm Statordurchmesser

Auch dieser 2520 entstand in 2015.
Er ist einer der kleinsten Speedmotoren.
Eine weitere Besonderheit: auch er ist aus 0,2er CoFe Blechen aufgebaut.
Max fliegt ihn an einem "Shorty".
das ist ein auf 20 mm Bauhöhe gekürzter und 14 polig aufgebauter 3226er,den ich zunächst an meiner "surprise-10" montiert hatte.
Später durfte er einen von Wilbert Schönfeldts schicken Nurflügelspeedern antreiben.

 

12N Speedmotoren mit 35mm Statordurchmesser

Der 3510 / 3512 enstand in einem Gemeinschaftsprojekt mit Stefan Heuel.
Die 3D- gefrästen Glocken mit Rippen im inneren waren eine echte Augenweide.
Gedacht für 3-4S und kleinere Luftschrauben konnte er für seine Größe (145g) eine Menge Leistung umsetzen.
Hier so ein Motor der 3510er Größe, der an einer "exite" eingesetzt wurde.
Stefan selbst nutzte so einen Motor in 3512er Größe (150g) als pusher an seinem "Funjet".
Der in gleicher Machart geplante 3515 /3520 wurde leider nicht mehr realisiert.
Dieser kleine 12N10P 3516 entstand im Laufe des Jahres 2008.
Gewickelt für 6S wog er ca. 180g und war gut für 4kw bei 28000rpm. Mit diesem Motor an seinem "Hayabusa" konnte Stefan Penz in Laucha die DM gewinnen und auch eine Weltrekordleistung aufstellen.
Erste Flüge mit über 420 km/h wurden mit diesem Motor möglich.
Dieser "adLRK" auf einem speziellen Blechschnitt ("Formstator") gewickelte 3520 wurde an unserer "Chimera" in Laucha 2008 eingesetzt.
Ein Kontronik-"Jive" Prototyp, 11S 2200mAh, eine 7" x 10" APC und eine ausgezeichnete Pilotenleistung reichten für den 2. Platz bei der DM.
Noch leistungsfähiger, aber auch schwerer, war dieser 12N10P 3520.
Stefan Penz hat ihn auf diversen Speedtreffen mit seinem "Hayabusa" eingesetzt und konnte damit an 6S bis zu 430km/h erreichen.
Mit seinen 230g war er gut für 5kW (bei hohen Drehzahlen.
Gewickelt war er als adLRK auf speziell gefertigten Statorblechen.
Er hatte noch eine 6mm Stahlwelle ohne Gewinde.
Einen ähnlichen 3520er - diesmal mit Strakring - habe ich dann für den Kai gebaut.
Leider ist dann in Laucha beim Flieger ein Servoarm gebrochen, sodaß er nicht zeigen konnte, was in ihm steckt.
Der Motor hatte schon die 8mm Welle mit Aussengewinde für die Propellerhaltemutter und Innengewinde für die Spinnerkappe sowie 2 Madenschrauben als Propellermitnehmer. Dieser Motor bildete die Grundlage für die gesamte 3520 und 3525 Speedmotorenkleinserie, die Scorpion Powersystems 2009 speziell für unsere E-Speeder aufgelegt hatte.
Hier nebeneinander ein 3525 und ein 3520 aus der 2009 entstandenen Kleinserie von Scorpion-Powersystems.
Diese Motoren waren für die Eisvogel 2008 und HAyabusa- größe sowie hochdrehende Luftschrauben konzipiert.
Übrigens wurde mit diesen Motoren die Idee mit dem in dem Rumpf gesteckten Motor(Becher-)spant erstmals komplett umgesetzt.
Auch die Polyamidscheibe und M8 Mutter als Proppellerbefestgung habe ich da zum ersten mal verwendet.
Ingesamt sehen diese Motoren schon so aus, wie ich sie heute noch baue.

Neben den Serienmotoren liegen ein 3520 mit geändertem, deutlich gewichtsreduzierten Statorträger und Titanwelle (220g), und ganz rechts ein "Remake" des 3516er Weltrekordmotors des Hayabusa.

Ein 3520 aus der Kleinserie an Holgers Eisvogel "2008".
2009 war damit beim Speedcup in Dachau unterwegs.
Auch der gewichsoptimierte 3520 wurde 2009 beim Speedtreffen in Dachau an einem "Eisvogel" 2008 gesehen.
Der (sicher schicke) Aluspinner konterkariert die getriebenen Anstrengungen, am Motor jedes überflüssige Gramm einzusparen. Der Flieger könnte dem Kai gehört haben.
Ein 3525 aus der Kleinserie war bei meiner ersten erfolgreichen Teilnahme als Pilot bei einem Speedcup (ebenfalls in Dachau 2009) auf meiner "Notlösung" montiert.
Ein anders gewickelter 3525 aus der Kleinserie war bei meiner "Chimera 2" bei der DM 2009 in Osnabrück montiert.
Damit war ich dann schon mit >300km/h unterwegs.
Was der 3525er Motor wirklich zu leisten vermochte, zeigte Kai mit seinem "Eisvogel" 2008 im Herbst in Rothenburg, wo er mit einer 9" x 14" mit 404km/h den damaligen "Klapplattenspeedweltrekord" aufstellte.
Eine auf 25mm verlängerte Variante des "Chimera"-Motors aus 2008.
Den Motor habe ich selber an verschiedenen meiner kurzlebigen Chimären eingesetzt.
Man sieht gut den im Nachhinein aufgesetzten Stahlring, der dazu diente halbgetauchten Motor in den Rumpfstrak einzupassen.
Ein weiterer 3525.
Das Gehäuse dieses Motors hat der Stefan Penz für seine Zwecke entworfen und gebaut, ich habe nur das Innenleben beigefügt und ihn zusammengebaut.
Der Motor ist auf ca. 2008 zu datieren.
Der 3535 12N14P aus 2008.
Das lange 14P -Magnetsystem machte so viele Probleme ("Magnetabwurf"); dass der Motor nur kurze Zeit so im Einsatz war.
Er wurde schlussendlich auf die bewährte 25mm Baulänge gekürzt und mit 10 Magnetpolen versehen.

 

12N Speedmotoren mit 40mm Statordurchmesser

Ein kleiner 12N10P4020 gekürzt auf 4012 aus 2013.
Bewickelt ist der mit 7x1,06, verschaltet im Dreieck.
Es ist an meinem besonders leichten "Eisvogel 2008" montiert.
Der 226g leichte Motor war mit 4S 1600mAh in der Lage, den EV mit 280km/h durch die Messstrecke zu ziehen.
Ein kleiner 12N10P4020 gekürzt auf 4017 aus 2009.
Der Aussenbereich den Statorträgers war bis auf das Segment, wo die Zuleitungsdrähte an ihrem Platz gehalten werden sollten komplett entfernt worden - beim damals üblichen halbgetauchten Einbau der Motoren war das nur überflüssiges Gewicht.
Dieser 4018speed ist jüngeren Datums.
Er hat schon die grünen Lackgewebeschläuche und die Spinnerhalte-Mitnehmerscheibe am Glockenboden.
Nur der Stator war 4018, die Magnete blieben 20mm.
Der ganze Aufwand wurde wegen der Anpassung an die Wunschdrehzahl getrieben.
Bei meinem eigenen Warp 10 wollte ich es dann etwas zahmer angehen und habe mir diesen 4020 gebaut.
Auch der war noch auf den "halbgetauchten" Einbau optimiert.
Der Motor brachte 303g auf die Waage, der gesamte Antrieb incl. Spinner und Klapplatte 330g.
Hier ist der Motor nochmal neben 2 anderen, sehr ähnlich gebauten 4020 zu sehen.
Die beiden Klone haben anders ausgelegte Bewicklungen und selbstgefertigte, leichtere Statorträger.
Dieser hochdrehende 4020 12N10P ähnelt ebenfalls meinem 4020 für den "Warp 10".
Allerdings ist hier der Strakring aus Alu ausgeführt, um Gewicht einzusparen.

Die Propmitnahme ist nicht mit einer aufgeklebten Aluscheibe, sondern mit 2 Madenschrauben im Glockenboden realisiert worden.
Damit hatte ich natürlich (dummerweise) deutlich "bessere" Verhältnisse für die Wirbelströme geschaffen.
Diesen Motor hatte ich an meinem "Haybusa" montiert.
2013 ist der Hayabusa beim Meinhard immer noch mit diesem Motor geflogen.
Ein weiterer Vertreter der 4020er Größe mit der Kleinserienvollstahlglocke, entstanden ebenfalls ca. 2009
Er hat schon die 8mm Titanwelle mit den 3 Gewinden.
Das Innenleben war 12N 10P HK I mit YY- Bewicklung.
Ein neuerer 4020, ca. aus 2013.
Das Innenleben hatte sich inzwischen deutlich verändert. Breitere Magnete generierten mehr Drehmoment.
Dieser Motor entstand speziell für Jochens Vierfünftel und hochsteigende Klappluftschrauben mit 10"-11" Durchmesser
Diesen "4025speed" der ersten Generation hatte Marcus in Laucha (DM 2008) an einem seiner "Warp 10".
Der Triebling entwickelte mit 10S 3200mAh und der 7,5x 12,5 Starrlatte so viel Leistung dass der Pilot nicht in der Lage war, das suboptimal eingestellte Modell in die Strecke zu zwingen.
Dieser sehr ähnlich gebaute 4025 müsste der Motor seines (nicht eingesetzten) B-Modells gewesen sein.
Er war drehzahlmäßig etwas anders abgestimmt.
2 aus Stabilitätsgrunden (8er Welle) auf 30mm Statorlänge gekürzte 4035er Scorpionprototypen.
Einer war ein 12N10P 4030 4x2x1,18YY und der andere war ein 12N10P 4030 4x1,6YY.
Die Glocken hatten verschieden breite Magnete.
Bis zu 250A an 10S vertrugen beide.
Sie sind durch mehrere Hände gegangen.
Marcus ist auf jeden Fall eine Zeit lang einen davon geflogen.
Einer war z.B. am Warp 10 montiert, den Niklas Kahlich 2010 in Kirberg versenkt hat.
Auch an Jans an Jans "Windschnitte" war einer davon im Einsatz.
Bei diesem 4030 waren Becherspant und Statorträger in einem Stück gefertigt.
Weil das ganze am Ende in der Summe schwerer und auch schwieriger zu fertigen war, als die 2-teilige Variante, wurde diese Konstruktion nicht weiter verfolgt.

 

12N Speedmotoren mit 42mm Statordurchmesser

4213
4215
Diesen 4217 mit anderem Kühlkonzept hatte ich 2008 an meinem crocogrünen "Eisvogel" montiert. Der Motor ging in einem Wallenhorster Sumpfloch verloren, als ich bei einem Testflug vor der DM den Flieger aus der Sicht verlor.
Er drehte zunächst die 9"x 14" Klapplatte. Bei seinem "Letztflug war er mit einer 8,5" x 23" 3-Blatt-Klapplatte unterwegs.
Ein anderer 4217. Die Bauausführung weist darauf hin, dass er ca. 2-3Jahre später entstanden ist.
Dieser hochdrehende 4220 war mit einer 7,7" x 13,8" Starrlatte an Joachims Verbrennerspeeder-E Klon montiert.
Beim Speedtreffen in Bad Wünnenberg war er damit unheimlich schnell unterwegs.
Ein weiterer 4220 mit einem kleinen Alu- Strakring war bei der DM 2009 in Osnabrück an Dr. Topspeeds "E-Faitai" eingebaut.
Das Foto zeigt den Zustand des Motors nach einem "Löschbad" in einem Graben nach einem Stellerbrand im Fluge.
Wenigstens hat Rolf sich in Rothenburg mit dem reparierten Motor am "E-Faitai" einen Speedweltrekord in der Klasse 196 sichern können.
Auch dieser 4223 ist ein aus Gewichtsgründen gekürzter 4225.
Ein 4225 aus 2011. Er war an der e-flame moniert, die ich für einen der Verbrennerpiloten mit einem Antrieb ausgerüstet hatte.
Dem Piloten war das Elektrospeeden nach eigenem Bekunden dann doch zu wenig herausfordernd und er blieb lieber bei seinen Verbrennern.
Was aus dem Motor geworden ist, vermag ich nicht zu sagen.
Gut genug für 400+ war der Antrieb allemal.
3 von den vielen gebauten 4225ern lagen im Sommer 2013 nebeneinander.
Links der 6+5x1,5YY für meinen "Paradiesvogel 1", daneben 2 identisch gewickelte 6+6x1,4YY für Sascha und Niklas.
Mit dem rechten Motor konnte im Herbst in Rothenburg ein neuer Speed-Weltrekord in der Klasse 175 erflogen werden.
2013 war ebenfalls für die Weltrekordversuche ein 4225 mit Scorpion-Statorträger am "cabrioflux" ( Niklas Kahlich) montiert.
Nachdem Georges ein 100kg Paket mit 0,1er SiFe-Blechen aus japanischen Produktion ergattern konnte, entstand dieser 4225 mit 0,1er Blechen.
Er tat an der "Chimera 4K Dienst.
Ein 4225-4+4x1,5YY - mit Dreiblattklapppropeller.
Der Motor muss Anfang 2010 entstanden sein und war auch an meinem "Eisvogel" eingesetzt.
Ein extrem hochdrehender 4225er Prototyp mit 9N6P.
Gewickelt war er 7x1,4YYY. Mit einem hochstabilen 6,5" x 8,5" wurden 42616rpm erreicht.
Blattspitzengeschwindigkeit dabei ohne pitch: 368m/s = 1,098mach = 1326km/h mit 8,5" pitch 399m/s = 1,19mach = 1437km/h!
Was auch immer richtig ist: auf jeden Fall liefen die Blattspitzen deutlich im Überschallbereich.
Das Geräusch war infernalisch - da wäre jeder Verbrenner blass geworden.
Die Motorglocke war nach einem weiteren Testlauf mit 62.000rpm (ohne Prop) nicht mehr rund, sondern sechseckig - die Fliehkraft hat den Rückschlus hinter den Magneten wegen deren Masse verbogen.
Diesen 4225 mit 4+4x1,6mm YY bewickelt hatte Joachim Weirich an seinem 2m-speeder.
Im Flug ging ein Lager fest und verschweisste sich auf der Titanwelle.
Die rote Farbe der zumeist betroffenen Windungen und die Kupferkügelchen, die sich am Alu-Statorträger festgeschweisst hatten, zeigten gut, was sich dabei im blockierten Motor abgespielt hat.
4225 mit der gleichen Bewicklung wie der Weltrekordmotor von 2013.
Drr Motor ging nach Russland zu Dzhamal.
Imo wollte der auch mal einen FAI-konformen speeder aufbauen.
Dieser äußerlich etwas herunter gekommenen Hubschraubercrocomotor wurde für alex zum Speedmotor umgebaut und tut jetzt seine Arbeit bei Reginald vom Team "Oranje"
Bei entsprechender Auslegung ist auch ein 4225 schon in der Lage, eine 5-Blatt-Luftschraube zu drehen.
Hier die 8,5" x 23" mit einem 4225 HK II an meiner "Chimera 4K"
Mit diesem schon etwas älteren Schätzchen der 4225er Baugröße an seiner "Chimera T"konnte Tom in 2015 mit 426km/h einen neuen Britische Speedrekord aufstellen.
Ausgelegt war der 7 + 7 x,132 YY gewickelte Motor auf 8S und größere (9" x 17") bzw. 10S und etwas kleinere Luftschrauben (7," x 13").
Ein in 2012 aus Gewichtsgründen auf 4234 gekürzter 4235.
Den 12N10P mit 4+4x1,7YY Bewicklung hatte Kai an einem seiner "Speeder".
Befeuert mit 10S waren bis zu 250A an einer 11" x 20" möglich.
In 2014 hat OliZ damit seinen Combo-WR aufgestellt.
Er hatte dabei 10s 5000 40c in seinem "Taifun XS" und ist mit der 10,4" x 20" am 0°Mittelstück geflogen.
Die beiden "Beaster V1 und V2" für die "eagle" Familie sahen aussen sehr ähnlich aus.
V1 war ein 10P und verteilt gewiceklt und YY verschaltet.
Sie wurden bei der DM 2009 und den Weltrekordversuchen 2009 in Rothenburg eingestezt.
V2" hatte 14 Pole und war im LRK-Schema gewickelt.
Ein weiterer 4235 mit 10 Polen und LRK-Wicklung aus 2009.
Die verbauten Bleche sind standardmäßige 0,2er SiFe.
4235 "Beast V3 ".
Bewickelt mit 2,5 Windungen dreifach paralellem 1,06 Draht und im Dreieck verschaltet entstand er circa 2011.
Eingestezt war er an einem der "Eagles".
4235 mit 9N6P konfig. erst mit den zusätzlich ankaskadierten Magneten entwickelte er ausreichend Drehmoment für größere Luftschrauben.
Ein bifilar mit 2x1,25er Draht parallel und YY verschalteter 4235.
Darauf, wer den wo eingesetzt hat, finde ich in meinen Aufzeichnungen keine Hinweise mehr.
Eine absoluter Hochleistungsstromvernichter und Akkukiller: Der 4235 4+3x180YY.
Marcus hatte ihn am "Eagle" mit 10S und der 10x17B 2Blatt im Einsatz.
Das ultimative "Sprintsetup" wollte auch schon mal >250A angeliefert haben.
Mein 4235 für den "warpeagle 4K".
Mit der relativ zahmen 10" x 17B" als Dreiblatt gings für mich erstmals mit >80m/s senkrecht aufwärts.

Mit einem ebenso 5+(4+2) * 1,5YY gewickelten 4235 hat der Christian Erdt (mit einem anderen Propeller) in 2014 seinen Weltrekord in der Klasse 196 aufgestellt.

Ein speziell für Vergleichsmessungen gebauter 4235 mit 0,1er SiFe Blechen und 14Magnetpolen.
Der Motor ist zur Zeit ungenutzt.
Mit diesem 4235 12N10P mit 0,1er SiFe-Blechen habe ich mein ersten ernsthaften 5-Blatt-Prop Experimente (8,5" x 23") gemacht.
Der Statorträger ging nahtlos in den Rumpf über und der Propmitnehmer war voll in den Glockenboden integriert, der kleine Spinner war zugleich die Propeller-Halteschraube.
Er war 2011 an meiner "Chimera 4K" eingesetzt.
Die "Brutalvariante" des 4235 im "Fullmetalljacket" für den "Moonrocketracer" von Dzhamal.
Weil ich ihn für einen der schönsten gebauten Motoren halte, ausnahmsweise ein zweites Bild vom gleichen Motor, diesmal angebaut an Dzhamals "Moonrocketracer".
Man sieht sehr gut, dass der ehemalige radiallüfter keiner mehr ist und der Luftstrom ordentlich von vorn nach hinten durh den Motor fegen kann. Frei von jeglichen Höhen-, Geschwindigkeits- und Flächenbelastungsbeschränkungen sind in der russischen Steppe die 500 damit schon längst gefallen.
4237 mit verlängertem Statorpaket, um die n spec zu senken.
Magnete unverändert 35mm lang.
Mit dem längeren Statorpaket und einer 5+5x1,6YY Bewicklung brachte der Motor stolze 585g auf die Waage.
Nach einer nochmaligen Gewichtsoptimierung waren es dann 573g.
Ich glaube mich zu erinnern, dass Kai diesen Motor an seinem "Taifun XS" oder einer seiner "Eagle" geflogen ist.

 

12N Speedmotoren mit 45mm Statordurchmesser

Ein 4525 "speed" Minimalumbau mit original "Scorpion" Statorträger an einem "Fluxkompensator".
Ein 4525 Umbau mit überdrehter Standardglocke aussen, Stahlhohlwelle und und "evo"-Schnitt im Stator für StefanV.
So war der Motor etwas leichter (Gewicht <500g), als die normalen 4525er.
4525 speed mit geändertem Statorträger an einer "Fireblade XL".
Ein HK 4526 "evospeed", den ich 2015 für Alex gebaut habe.
Auch bei diesem Motor wurde der Radiallüfter komplett entfernt.
Bewickelt ist er mit 7+7x1,4YY und wiegt ganze 460g.
4530 HK II Speedumbau für Alex .
Den HK II erkennt man an den 6 Löchern im Glockenboden.
Baujahr 2015.
4530 HK III Speedumbau für Alex.
Hauptunterschied zum HK II: geänderter Lüfter nebst 8 Löchern im Glockenboden.
ebenfalls Baujahr 2015.
Beide Motoren (n spec nur 1% auseinander) sollen an einem "Manticor" eingesetzt werden.
4530 mit "evo" Innenleben und einteiliger Vollstahlglocke.
Der Motor entstand durch Kürzung eines 4535 aus der Kleinstserie.
Thomas vom Speedteam Rügen fliegt dieses Einzelstück an seinem "Tomahawk"
4530 HK III "evo".
Ein Einzelstück, gewichtsoptimiert mit Titanhohlwelle, erleichtertem Statorträger und abgedrehtem Glockenboden.
Die größte Besonderheit sieht man nicht: Dieser Motor ist mit 0,1mm dünnen CoFe Blechen aufgebaut worden.
Mit 526g ist er fast so leicht, wie ein normaler 4525.
Er wird an meinem Taifun XS 4K" zum Einsatz kommen.
Die 4535er aus der Speedkleinserie.
Der längere, weniger als in der Serie abgeschrägte Glockenboden mit 6 Löchern und der glatte Rückschlussring sind sene Kennzeichen.
Niedrige Drehzahl und viel Drehmoment waren gut für die großen 3-Blatt-Latten.
Z.b. an den großen Typhoons von Marcus und Stefan verrichten solche 4535speed ihre Arbeit zur vollsten Zufriedenheit ihrer Besitzer.
Bei einem befreundeten Speedflieger mit Zugriff auf Fertigungsmöglichkeiten entstand 2014 diese 3. Kleinserie von 4535er Motoren mit dem "evo" Stator, dünneren Magneten und mit einer einteiligen Vollstahlglocke und Stahlhohlwelle.
Hier wird der Propeller von einer M6-Flanschschraube gehalten, in die ein zusätzliches Innengewinde mit M3 für die Spinnerhalteschraube geschnitten wurde.
Der goldene Statorträger stammt von Scorpion Powersystems.
Es wurden verschiedene Wicklungen realisiert.
Auch eine auf 30mm Statorlänge verkürzte Variante wurde ebenso realisiert wie ein testmotor mit 14 Magnetpolen.
in 2013 gab es den 4535 mit neuem Lüfter und "screwtype"-Rückschluss.
Das Bild zeigt den Motor des "Blackeagle 4K", nachdem er bei der DM 2013 in Osnabrück infolge eines Wölbklappenverlustes abgestürzt war.
Es wurden erstmals große 3-Blattluftschrauben mit sehr hoher Steigung kombiniert miteinem niedrigdrehenden Motor eingesetzt.
Eine zweite 4535er Kleinserie entstand mit der Hilfe von Scorpion-Powersystems auf der Grundlage des im 4526 verwendeten "evo"-Schnittes und der dort verwendeten dünneren Magnete.
Das Ziel, das Masse/Leistungsverhältnis weiter zu verbessern und trotzdem mit relativ großen Klapppropellern arbeiten zu können, konnte damit erreicht werden.
Dieser Motor hat 6+6 x 1,5 Windungen und ist YY verschaltet.
Im Test konnte er an 12S auch noch mit 250A umgehen.
Schlussendlich wird er aber beim Axel mit einem leisen Mehrblattsystem am "Taifun" arbeiten.
Äusserlich nahezu ein Zwilling ist dieser 650g schwere Motor für den Tim.
Bewickelt ist er mit 7+6x1,4YY, weil er in einem höher drehenden Setup an 14S in einem Taifun zum Einsatz kommen soll.
Dieser Motor ist ein in 2016 entstandener 4536, d.h. er hat ein um 1mm verlängertes Statorpaket.
Gewickelt ist er als 8+4x1,5YY adLRK.
Dank konsequenter Ausshöpfung aller Möglichkeiten der Gewichtsreduktion wiegt er nur noch 625g.
Er soll mit 14S und mit 3-Blatt luftschraube an Steffens "Big Monster" zum Einsatz kommen.
Einer von mehreren als Speedmotor umgebauten Scorpion 4535 HK III .
Gewickelt in 2014 auf ein "evo" Statorpaket als adLRK mit 9+5x1,4YY hatte ich den hier gezeigten anfangs am "Bidenhänder" im Einsatz.
Dann war er für die Weltrekordversuche geplant, wo wir uns aber dann doch für den größeren 4540 entschieden hatten.
Nach einer nochmaligen vollständigen Überarbeitung incl. Neuwicklung wanderte er für die 2016er Saison zu Stanley.
Der wird ihn an seiner "Crocoblade" einsetzen.
Einer der besten 4540er Speedmotoren.
Sein Innenleben besteht aus 0,1er CoFe -Blechen.
Sehr hoher Leistungsdurchsatz bei niedriger spezifischer Drehzahl und ausgezeichnetem Wirkungsgrad zeichneten ihn aus.
Der Stefan fliegt diesen Motor an seinem "Taifun".
Im Jahre 2015 entstand dieser 4540 mit 0,2mm dicken Cobaltblechen im Stator.
Der Statorträger ist so angepasst, dass der Motor auch an einen für einen 50xx-Motor vorbereiteten Rumpf passt.
Ein solcher 4540 cofe war bei Max' Weltrekordflug an der "Crocoblade" montiert.
Sein Zwilling tut an meiner low-rpm-"Crocoblade" Dienst mit Luftschrauben bis hin zur 13"x49" in 5-Blatt Konfiguration.
Ein HK 4540 aus dem November 2015 als Speed-Minimalumbau für den Alex.
Mit der 7+7x1,4YY Bewicklung ist er auf große, leise Mehrblattluftschrauben optimiert.
Der Motor soll an seiner "Crocoblades" Dienst tun.
Der erste HK 4550speed wurde am 24.12.2015 zusammengebaut.
Er ist der längste Motor aus der HK 45XX Serie und mit seinen fast 1000g ein ziemlich dicker Brocken.
Der 4550 wurde von Scorpion-Powersystems als Kleinstserie speziell für die Speedfliegerei hergestellt.
So wurde der Statorträger so modifiziert, dass der Motor direkt an die auf Motoren der 50XX-Serien optimierten Rümpfe passt.
Tests mit einer 9+8x1,32DD Bewicklung haben gezeigt, dass der 4550er Motor am sensorlosen Steller tatsächlich noch belastbarer ist, als der 5040er Speedmotor.
So sind Leistungen auch jenseits der 15kW damit (kurzzeitig) abrufbar.
Solche Motoren werden in der Saison 2016 einige "silent-speed" und Extrem-Varianten von "Crocoblades" und großen "Taifuns" antreiben.
Mindestens Marcus, Christian, Tom, Schmiddi, Axel und ich selber werden damit unterwegs sein.
Ein besonderer 4550speed ist im Januar 2016 fertig geworden.
Der dicke Rückschlussring wurde testweise eingekerbt, um dem eventuellen Einfluss von Wirbelströmen auf die Performance des Motors auf die Spur zu kommen.
Die eingebaute 12-8er Titanwelle macht den Motor 40g leichter als beim Einsatz einer Stahlwelle.
Mit einer 7 + 6 x 1,5 YY Bewicklung auf seinem CoFe Statorpaket (Bleche von VAC Hanau) ist dieses spezielle Exemplar auf große, leise Vielblattluftschrauben ausgelegt.
Er arbeitet beim Christian Erdt an einer Crocoblade mit 15S 4000mAh.
Für meine low-rpm-Experimente habe ich mir im Februar diesen 4550 CoFe gebaut.
Auch dieser Motor hat eine Titanwelle und ist auf die Vorspantmontage ausgelegt.
Mit einer 7 + 8 x 1,4 YY Bewicklung hat er eine spezifische Drehzahl von nur 188/V.
Die mögliche Leistung reduziert sich dadurch auf etwa 7-8kW.
Ein weiterer, stärker modifizierter 4550 enstand im März 2016.
Auch dieser Klon passt direkt an einen für einen 50XX-Motor vorbereiteten Rumpf.
Der Motor baut etwas kürzer, die Abluftöffnungen sind deutlich kleiner als mit dem Standardstatorträger.
Er hat ein Statorpaket aus 0,2er Cofe Blechen (VAC Hanau) mit einer Bewicklung für ca. 200/V und soll ebenfalls mit meinen großen 5-Blatt-Klappluftschrauben zum Einsatz kommen.
Noch ein 4550 mit diversen Modifikationen (Titanwelle, 5-Blatt-Mitnehmer, Haltesystem).
Er entstand im Mai 2016 und wird an Axels Taifun mit einer großen 5-Blatt-Klapplatte ("Flüsterspeeder") zum Einsatz kommen.

 

12N Speedmotoren mit 50mm Statordurchmesser

Ein Speedmotor der 50xxer Baugröße aus der ersten Generation.
Diese großen Motoren waren sehr leistungsfähig, aber in der ersten Statorchnitt + Magnetgrößen-Auslegung noch nicht sehr drehmomentstark.
ein HK 5020 "speed" an Alex' Fireblade-XL
ns 554 11s 3500mAh Mylipo Gekürzte 11x20 an 52mm Mittelstück
Der 5035 "evospeed"
breitere Magnete und ein geänderter, eisenreicherer Statorschnitt verhalfen diesem 5035 zu deutlich mehr Drehmoment.
Von Scorpion wurden 5 Glocken feingewuchtete Glocken geliefert.
Die Statorträger dazu hat der Stefan Baier gefertigt.
Hier eine Glocke in der unveränderten Kleinserienvariante.
Zum Einsatz kamen Stahlhohlwellen vom StefanV und durchbohrte Glockenhalteschrauben.
Diesen speziellen Statorträger mit besonders langem Kühlring habe ich selbst gefertigt.
Hier eine Variante des Motors mit geändertem Luftlauf im Glockenboden.
Von aussen sind die größeren Lufteinlässe sichtbar.
In den Speedvarianten war der für die Helibelange nötige Radiallüfter unwichtig - die umgekehrte Durchströmungsrichtung dagegen erwünscht.
Kai hat diesen Motor an seinem großen "Taifun" geflogen und war damit bis zu 500km/h schnell.
Noch ein Motor aus der Kleinserie.
Die Kühlöffnungen sind hier noch weiter vergrößert worden.
Bei der Verwendung an der Harpyie war es nötig, den Statorträger mit einem Formteil zu verlägern, weil man sonst trotz des fetten Motors den keine Chance hatte, den Schwerpunkt an die richtige Stelle zu bringen.
Hier noch eine andere Motorvariante für die "Harpyie" mit einer besonders auffwändig handgefeilten Statorträgerverlängerung.
Dieses Teil diente gleichzeitig als Kühlfläche für die aus dem Stator abgeleitete Wärme.
Dank der Verschraubung des Motorträgers von aussen konnte man die Motoren sehr schnell wechseln, wenn man auch genug Steller am Start hatte.
Auch dieser 5035 war 2012 zeitweise an der "Harpyie" montiert.
Er war der erste speziell für den Betrieb mit 5-Blatt Propellern (integrierte, weiter nach vorn verlegte Aufnahme für das Mittelstück) gebaute 5035er Speedmotor.
Gewissermaßen eine Reminiszens an den 4235 "fullmetalljacket".
Innen hatte er btw. ein Statorpaket aus 0,1er SiFe Blechen.
Diese Bild zeigt für einen direkten Größenverglech der Triebwerke einen 4235 Speed, einen 4535 Speed und zwei 5035 Speed nebeneinander.
Im Dezember 2015 wurde dieser Speedcroco 5040 fertiggestellt.
Er ist mit 0,1er SiFe Blechen im Stator gebaut.
Die 5040er Motoren sind mit ihrer "screwtype"-Glocke eigentlich für dicke 800+ Speedhelis gedacht.
Sie haben jedoch die besten Vorraussetzungen, meine sehr großen Mehrblattlatten direkt und mit hohem Leistungsdurchsatz zu drehen.
12N10P mit dicken Magneten ud eine 10+10 x 1,4YY Bewicklung führen bei diesem Speedumbau zu einer spezifischen Drehzahl von 211/V.
Mit 63mm Durchmesser und 880g Komplettgewicht ist er der bisher größte und schwerste, drehmomentstärkste und wahrscheinlich auch leistungsfähigste Speedcroco.
Auf dem Bild ist gerade eine 14" x 35" 5-Blatt Klapplatte montiert.
Im Dezember 2016 habe ich diesen speziellen Speedcroco 5040 fertiggestellt.
Er ist ebenfalls mit 0,1er SiFe Blechen im Stator gebaut.
Bei diesem Motor wurde die Magnetkreisauslegung geändert, was ihn befähigt, mit 9+9 x 1,5YY Bewicklung und leichteren Magneten bei einer n spec von nur 226/V dennoch über 200A Strom ohne syncloss durchzusetzen.
Mit seiner niedrigen n spec., gut 10kW Leisungsdurchsatz und nur noch 840g Komplettgewicht eröffnet er mir neue setup-Optionen mit hochsteigenden, großen 3-Blattluftschrauben ala 13¼" x 40".
Diesen 5040 habe ich für inen verrückten Speeder entsprechend seinem Wunsch im "full-metal-jacket"-Design aufgebaut.
Das Ganze ist zwar etwas schwerer, sieht aber ziemlich brutal aus. Und beim freien Speeden spielt das Gewicht ohnehin nur eine untergeordnete Rolle. Die Wicklung ist eine 7+6x1,6YY für 16S , ca. 220A und eine 11,5"x 31,5" Dreiblattklapplatte.
Die Drehzahl dieses Antriebes wird bei etwa 14500 rpm liegen.

 

Speedmotoren auf "RSE"-Basis

Dieser RSE 378-25 entstand aus einem 378-30, den der Michael Jakob 2008 bei der DM in Laucha "geerdet" hatte.
Da Anlaufspuren und Abmagnetisierungen am unteren Ende ein deutlicher Hinweis darauf waren, dass die 30er Baulänge im Speedeinsatz zu viel für die 6mm Stahlwelle waren, wurde der Motor auf 25mm gekürzt.
Die defekten kaskadierten Magneten wurden durch einteilige Segmentmagnete aus dem 4025er Scorpion ersetzt.
Bwickelt wurde der Motor mit 6+5 x1,4 in YY Verschaltung anstatt der ursprünglichen multistrand-delta Wicklung.
Ende 2008 entstand der erste 378-25 speed aus Neuteilen von Rolf Strecker, die ich über den Erwin Schamburger bekommen hatte.
Das Kaskadieren der Magnete war eine echte Herausforderung....
Gewickelt war er mit 5x 1,5 in YY Verschaltung.
Damit war der Motor gut für über 200A.
Nach einem Stellerbrand kam der Motor nochmals zurück zu mir und wurde erneuert.
Jacky hatte diesen Motor dann bei seinem Weltrekord in Rothenburg 2009 in seinem Eisvogel eingebaut.
Dabei wurden elektrische Eingangsleistungen im Bereich von 6-7kW abgerufen.
Zusammen mit Rolf Strecker habe ich diesen 435-25 cofe gebaut.
Wie man sieht, wurden einige bewährte Elemente unserer vorspantmontierten Speedmotoren auch hier in die Serie überführt.
Den Statorträger und Propmitnehmerring habe ich allerdings nachträglich angebaut.
Dieser 430g leichte, hochdrehende Hochleistungsmotor liegt aktuell beim Alex und ist für eine bitterböse "Schrei-Kreisch" Auslegung (7" x 11"Prop mit 32000 rpm) vorgsehen.
Auch aus der Zusammenarbeit mit Rolf Strecker entsprang dieser 435-30 cofe.
Er war im Gegensatz zum 435-25 auf die Großen Klapplatten hin optimiert.
Sehr leistungsfähig waren aber beide dieser ca. 2013 oder 2014 entstandenen Motoren.
Ca. 2013 gab es auch einen von Haus aus auf Vorspantmontage optimierten Bausatz eines 378-25er Motors mit Radiallüfter, cofe Blechen drin und Segmentmagneten original von Rolf.
Der war eigentlich nur noch zu bewickeln. Das wurde mit 6+6x1,4YY gemacht.
Ich glaube, der 335g leichte Motor müsste beim Niklas Kahlich gelandet sein.
Jedenfalls ist der rote Becherspant auf dem Foto imo ein starkes Indiz dafür.
Ein normaler RSE 378-15 aus Rolfs Speedmotorenserie.
Ich bekam 2013 in die Hand, nachdem er von seinem Besitzer zu Tode gequält worden war.
Dieser Motor hatte schon von Haus aus 10 Segmentmagnete eingebaut.
Der an sich ausgereifte Motor wurde lediglich mit einer leistungsfähigeren Bewicklung versehen und die ns wurde auf 886/V korrigiert.
Dieser RSE 378-15 aus Rolfs Speedmotorenserie wurde mit einer 8er Titanwelle und einem Mitnehmer für Klapplattenmittelstücke versehen.
Bewickelt ist er mit 9+9x1,06 in YY-Verschaltung.

 

Speedmotoren auf "Kontronik"-Basis

Eine kleine Kora musste 2008 auch dran glauben.
Ihre Statorgrö0ße ist 3215.
Das Dünnringlager entfiel und wurde durch einen Aluring auf dem Statorträger ersetzt.

Eingesetzt wurde dieser Motor an einer "Eco-revenge" von Jomari.
Der Leistungsdurchsatz betrug bei 4s anfangs 1800W fallend auf 1500W wenn die Endspeed erreicht ist. Der Speedsensor gab mit einer 7x9 APC dafür eine Geschwindigkeit von 275km/h an.

Ebenfalls am einer "Exite" wurde diese umgebaute SpeedKora eingesetzt.
Die 14 Magneten wurden ausgebaut und durch nur 10 ersetzt. Das Dünnringlager entfiel.
Beide Motoren zusammen bildeten den Urprototyp des "Minipyro" der kurze Zeit später daraus entstand.

Der Motor wurde an 3S mit der 8"x12,5" und in der scharfen Version mit 4S und 7"x10" APC starr und jeweils 125-130A Standstrom geflogen.

Ein Speedpyro der 650er Größe.
Nachdem ich den Prototyp als "shortpyro" für Helis entworfen hatte, lag es nahe dieses feine Teil nach Serieneinführung auch am Speeder auszuprobieren.
Dieser Motor war an Jackys "Fluxkompensator" bei seinem legendären (Durch-)Flug bei Speedcup in Dachau (2011) montiert.
Der "Pyroscorpioncroco" war einer der Verrücktesten gebauten Motoren.
Der Glockenboden stammt vom 700er Pyro, der Statorträger und die Segmentmagneten aus der HK42-Serie.
Der Stator war ein 42mm Klon des Kontronik Blechschnittes - gebaut für den direkten Vergleich mit unserem Statorschnitt.
Es existierten nur 2 Statorpakete. Die Sache wurde nicht weiter verfolgt, da sich in allen Vergleichen zeigte, dass Martins Schnitt der beesere war.
Der Rest des Motore ist gebaut "wie immer", also 8mm Titanwelle mit Halteschraube und M8 Aussengewinde für die Propellerhalterung.

 

 

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