Speedfliegr mit Schaum / Holz Flächen

© Dr. Ralph Okon 05.01.2011

Ein von Holger Lambertus massiv verstärkter Funjet mit Crocoantrieb.
Bei ca. 250km/h hat es ihn beim Speedcup 2007 in Neumagen Drohn in der Luft zerissen.
Die verstärkte Revenge von Jomari, aufgebaut von Andreas Geiger und Marcel Petrasch erreichte 2007 in Dachau 309km/h.
Dabei entsprach sie - abgesehen vom Flitschenstart- dem Reglement (<75g/dm2.
Sie hatte zwar einen Alu-Rohrholm, war aber ansonsten nur getapt.
Motor war ein sehr leichter croco 4010.
Diese ebenfalls verstärkten Funjet ultra des Teams Oranje waren 2011 in Bad Wünnenberg schnell.
Der Stiletto von Sascha Wendt ist ein 1,4m spannender Horten-Nurflügel.
Ein CNC Bausatz wurde mit 90gr GFK belegt.
Als Antrieb wurde ein (Werks)Skorpion 3026-1400 mit 6S 50C Zellen nebst einem YGE 120 LV eingesetzt.
Der "Ninja" (Konstruktion Erwin Schamburger) ist ein "low-budget-speeder" in Styro + CFK-hinterlegter Balsabauweise.
Schnell ist er auf jeden Fall.
Mit einem Brutalantrieb gehts auch noch schneller.
Auf diesem Bild ist die V-Leitwerksvariante des "Ninja" vom Christian Erdt aus Österreich zu sehen.
Ebenfalls auf der DM 2011 gezeigt, aber noch ohne Wertung unterwegs:
Der schicke Nurflügel "Zauberlehrling Nr.3 " von Wilbert Schönfeldt.
Die E-Variante des "Repulsinators" von Harry Klawitter.
Wilbert Schönfeldt hat mit dem "Diabolo" das bisher größte Modell seiner Nurflügelserie eingesetzt.
Fläche 48 dm 2
Abflugewicht 2800 gr.
Es wäre ein Abfluggewicht von bis zu 3600 möglich.
Der "Diabolo2" von Wilbert Schönfeldt ist eine Weiterentwicklung des "Diabolo".
Um die Aufrüstungskosten in Grenzen zu halten ist er kleiner geworden, als sein Vorgänger.
Die Fläche ist jetzt 36dm2 groß.
Zauberlehrling Nr.5 von Wilbert Schönfeldt.
Und hier noch eine push-pull Variante des "Zauberlehrling" mit Winglets und 2 Motoren als Antrieb.
Die "Windschnitte" von Jan hat ein mit MH54 profilierte positiv gebaute Fläche mit 145cm Spannweite.
"Windschnitte 2" auch von Jan.
Die Fläche entstand in Positivbauweise.
Rumpf und Leitwerk stammen vom "Kamelot" - Hotliner.
Ein aktuelles 2- Mot Delta Projekt von Karl Liese.
Im "Normalbetrieb" und beim Start läuft nur beim "Dardo" ein Motor, der Pusher wird nur im Speedflug zugeschaltet.
In Bad Wünnenberg war das Modell auf Anhieb schnell.

"Zwoadrittel", "Vierfünftel" und "Gixxer" sind low budget Flieger mit Holzrumpf und kohlehinterlegten Styrobalsaflächen unterschiedlicher Größe und Konfiguration, die der Grundidee des "Ninja" von Erwin Schamburger folgen:
Viel Speed und Spaß mit verhältnismäßig wenig finanziellem Aufwand zu haben.
In Siegendorf hat der Thomas Schragl seinen "FoN" ("Flieger ohne Namen") vorgestellt. Die Fläche ist eine eigene Konstruktion auf dem Rumpf des Fluxkompesators. Spannweite 1400mm, MH54, Flächeninhalt 30,4dm²,
Startgewicht 2280gr,

Der "Vierfünftel"
Der "Gixxer" - Ein Verteter in Tiefdecker Konfiguration.
In Osnabrück brachte der Fabian Seiser seinen "Speed-devil" mit 361km/h durch die Messtrecke.
Gebaut ist die Fläche in Sandwich, der Rumpf Kohle/Kevlar aus der Form, alles bis aufs Höhenleitwerk (vom Parabola)ist Eigenkonstruktion.
Ein weiterer, besonders kleiner Vertreter der Schaum/Kohle/Holz-Speeder ist der 3/6.

Er hat nur 74cm Spannweite und 10,70dm² Flächeninhalt, das macht 802gr (und ist somit 2g über dem Mindestgewicht nach FAI).
Das ist allerdings nur mit einem schwereren Antrieb zu erreichen.

Der Minidiabolo von Wilbert Schönfeld ist komplett aus Schaum und Holz gebaut, aber mit 50er Glas überzogen.

Er hat 120cm Spannweite und 26,5dm² Flächeninhalt und wiegt 1256g zuzüglich Akku.

Der Tachyon von Sascha Wendt passt (bis zur "Homologierung" der Klapplatte für die "eco"-Wertung)in das Reglement der "Limited" Wertung.
~25dm² Flächeninhalt bei 1,2m Spannweite sorgen für rechnerisch 1,875kg Abfluggewicht. Also gut für 500gr Akku.
Der "Paradiesvogel-2c".
Die auf 131cm Spannweite gekürzte Styro-Kohle-Balsafläche des pv-2b (gebaut von Sascha Wendt); "Warp-Eagle"-Rumpf des PV-2 in extrastabiler Ausführung (von Dr. Marcus Koch) und ein angepasstes "Teaser"-Leitwerk (gebaut von Niklas).
Der "Paradiesvogel-2t".
Die selbe auf 131cm Spannweite gekürzte Styro-Kohle-Balsafläche des pv-2b (gebaut von Sascha Wendt); "Tomahawk-T" Rumpf von Christian Erdt und ein angepasstes 3,3dm^2-Leitwerk (gebaut von Niklas).
Der "Bidenhänder".
Eine Styro-Kohle-Balsafläche (gebaut von Sascha); Rumpf vom großen "Taifun"(gebaut von Marcus) und ein "Tomahawk" Höhenleitwerk (gebaut von Christian Erdt).
Spannnweite 170cm, Flächentiefe an der Wurzel 38cm,
Gesamtflächeninhalt 53,2dm^2 = 3990g maximales FAI Abfluggewicht.
Somit war er aktuell (2014)das wohl das größte und zugleich schnellste Speedmodell mit einer Styro-Kohle-Balsa-Fläche.

Nachdem im Februar 2015 ein Stein im Landeweg lag, musste die Spannweite auf 165cm reduziert werden.
Der Flächeninhalt betrug danach noch 52,15dm^2 = 3911g maximales FAI Abfluggewicht.
Er wurde als Erprobungsträger im >400km/h mit <10.000rpm Projekt eingesetzt und bei einem full-speed Einschlag am 12.04.2015 komplett zerstört.

Dieser Funjet_Ultra wurde beim e.s.S.T.-3 im Oktober 2014 von Julian Sommerburg überraschend schnell durch die 200m-Messstrecke gejagt.
Schon der (reglementgerechte) Start nach senkrechten Wurf mit einigen Rollen ist ein echter Hingucker!
Der "Paradiesvogel V-3".
Eine Styro-Kohle-Balsafläche (gebaut von Sascha); Rumpf vom "Tomahawk"(gebaut von Christian Erdt ) und ein "Warp-10" Höhenleitwerk (gebaut von Marcus).
Spannnweite 170cm, Flächentiefe an der Wurzel 33cm,
Gesamtflächeninhalt 48,6dm^2 = 3645g maximales FAI Abfluggewicht.
Das Modell wurde noch vor dem Erstflug an einen anderen Piloten abgageben.

 

Startseite