E-Speedflieger


Die Sammlung umfasst Bilder der meisten auf Speedtreffen und Wettbewerben zwischen 2007 und 2013 eingesetzten "echten" Elektro-Speedmodelle.
Nicht direkt als Speeder gebaute Modelle (z.B. Wettbewerbsmodelle der Klassen F5B und F5D und ähnliche Kaufmodelle mit geändertem Antrieb) wurden dabei nicht berücksichtigt.

Ab 2013 ist die Sammlung nur noch unvollständig.

© Dr. Ralph Okon 30.12.2011

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Dieses Bild von seinem Weltrekordmodell von 2007 hat mir David Dzida zur Verfügung gestellt.
Der Flieger wäre nach seiner Auskunft noch komplett F5D konform gewesen.
Lediglich der Standardrumpf seines hochgestrecktem Pylonwettbewerbsmodells wurde auf eine Stecknase geändert.
Die Fläche wurde in einer Ariane-P6 Form selbst gebaut.
Als Antrieb war ein "Neumotor" 1509-2400 mit CC 125 Steller eingebaut, später hat David auf den 1512-2600 und Eigenbau Jazz (Kontronik) gewechselt.
Der offizielle Speed-Weltrekord für Elektromodelle wurde damit auf 361km/h gesteigert.
Der Eagle ist im Gegensatz zu den bis dahin fürs E-Speeden benutzen F5D und F5B Wettbewerbsmodellen mit modifizierten Antrieben als der erste reine E-Speedflieger Entwurf anzusehen.
Seinen ersten "Auftritt" hatte er bereits 2007 beim Speedcup in Neumagen Drohn.
Mit seinen 186cm Spannweite und dem erst 2006 von Dr. Martin Hepperle entwickelten speziellen Speedprofil MH 54 war er konsequent aufs E-Speedfliegen ausgelegt.

Die Konstruktion stammt von Otto Jakob.
Bei den Weltrekordversuchen in Laucha (2008) war der Eagle gesteuert von Manuel Nübel und angetrieben von einem RS 378-30 (Rolf Strecker)mit einer 8" x 12,5" Eigenbauluftschraube das mit Abstand schnellste Modell.
Bei den Weltrekordversuchen 2009 in Rothenburg war der Eagle in der Messstrecke mit 433km/h wieder der schnellste - aber immer nur in einer Richtung.
Aus heutiger Sicht war der "Eagle" seiner Zeit weit voraus.
Leider haben die mangelnden Fähigkeiten seines Eigners dazu geführt, daß das Potenzial des Models zu keinem Zeitpunkt wirklich abgerufen werden konnte.

Der stark modifizierte Batleth ("Speedleth") von Stefan Penz erreichte 2008 geloggte 370km/h.
Das lag schon über dem zu der Zeit (2008) offiziellen Weltrekord für Elektroflieger.

Antrieb war ein 18N-Aussenläufer.
Als Luftschraube wurde die 7"x10" APC verwendet. Das Startgewicht lag bei 1200g.

Der Hayabusa (2008) ist der Nachfolger dieses Fliegers.
Angetrieben mit einer APC 7" x 10" an einem kleinen (3516) Aussenläufer konnte Stefan Penz mit 394,3 km/h die DM 2008 der Klasse F3S-F gewinnen.
Wären die Unterlagen nicht verschollen, hätte der Flieger bei der gleichen Veranstaltung (nach einigen kleineren Modifikationen, um die vorgegebene Flächenbelastung von 75g/dm2 einzuhalten) auch einen Weltrekord nach FAI Regeln aufgestellt.

Mit dieser Chimera (Version 2008) angetrieben von einem 3520 Eigenbauaussenläufer (11S 2400er Zellen und APC 7" x 10") konnte sich Manuel Nübel dank seiner ausgezeichneten Pilotenleistung mit 383,5km/h den 2. Platz in der DM der Klasse F 3S - F sichern.
Die Fläche stammte von einem extrem stabil ausgeführten Raketenwurm-1 (gebaut von Michael Bensch); der Rumpf von einer Ariane 9T und des Leitwerk von einem Raketenwurm T (gebaut von Marcus Koch).
Mit diesem von ihm selbst konstruierten und gebauten Eisvogel (Modell 2008) konnte Erwin Schamburger bei der DM in Laucha mit 383km/h den dritten Platz belegen.
Beim Speedcup in Dachau 2009 flog dann Jakob Karpinger dieses Modell mit 393km/h durch die kurze Strecke. Antrieb war ein 330er RS-E Motor.
Dieser Eisvogel 2008 wurde mit einem 3525 Aussenläufer befeuert.
Wegen eines abgezogenen Servosteckers konnte Kai Koppenburg bei der Speed-DM 2008 in Laucha leider nicht zeigen, was das Modell so drauf hat.
Der Warp 10 von Markus Koch ist aus dem Flamingo (F5B) von Erwin Schamburger enstanden.
Der Unterschied liegt in seiner größeren Spannweite und dem neuen, deutlich längeren Rumpf.
Die Startleistung des 4025er Aussenläufers von über 7kW bei einem Abfluggewicht von 2200g war für diesen Flieger und seinen Piloten eindeutig zu viel.
Bei der DM 2008 Laucha war er nicht in die Strecke zu zwingen.
Eine Variante des Hayabusa mit V-Leitwerk und ohne Querruder war beim Speedcup in Dachau 2009 zwar sehr schnell, aber nicht ausreichend steuerbar.
Befeuert wurde der Flieger von 10S und einem Lehner-Innenläufer im Direktantrieb.
Wegen einer gebrochenen Lötstelle an einer Anlenkung gab es eine zerstörerische Aussenlandung.
Eine weitere Variante des Hayabusa-V mit Querruder und CFK-Rumpf gabs dann in Osnabrück auf der DM zu sehen.
Auch dieser Flieger war mit 10S und Lehner-Innenläufer unterwegs.
Diesmal gab es Probleme mit einem zu instabilen Leitwerksträger.
Ein weiterer Hayabusa der 2009 in Osnabrück mit schlankem Rumpf,T-leitwerk und Innenläufer schnell unterwegs war.
2009 bei den Weltrekordversuchen in Rothenburg/OL sah Kai Koppenburgs Eisvogel (Modell 2008) dann schon ziemlich gerupft aus.
Ausgerüstet war er mit verschiedenen Ausführungen aus der 35XX Scorpion-Speedmotorenserie.
Zu dieser Zeit war er mit 404km/h und einer 9" x 14" der schnellste mit Klapplatte angetriebene Flieger der Welt.

Die 2009er Eisvögel- erkennbar vor allem an der geänderten Flächengeometrie - von Erwin Schamburger und Jakob Karpfinger wurden mit getunten RS-E-Motoren angetrieben.
Jakob war damit so schnell unterwegs, dass es für einen neuen Speed-Weltrekord gereicht hat.(421km/h)
Der E-Faitai von Rolf Pietschman. In der Spitze sitzt ein spezieller 4020er Speedmotor.
Luftschraube war eine Klappvariante der "Eaglelatte" (8" x 12,5")

2010 in Rothenburg erflog er mit diesem Modell einen neuen Weltrekord in der "E-Combo" Klasse. (353km/h)

Vom Speedei (Dag Cammann-Walczak) gab es für Rothenburg 2009 eine elektrische Testvariante.
Angetrieben mit einem 4225er Speedmotor und Klapplatte wurden schon in den erste Flügen ansprechende Geschwindigkeiten erreicht.(375km/h beim ersten Testflug!)
Leider wurde die Erprobung durch eine unglückliche Landung schon frühzeitig abgebrochen und nie wieder aufgenommen.
Marcus Kochs Warps hatten 2009 Gesellschaft bekommen.
Die baugleichen Vögel hießen "Prodigy" und wurden von verschiedenen 40XX und 42XX Speedmotoren befeuert.
Sie waren alle mit Klapplattenantrieben ausgestattet.
Die "Ampere Flame" war ein elektrifizierter Ableger der "Flame evo" , eines Verbrennerspeeders.
Auch hier wurde der Rumpf des Warp 10 von Markus Koch eingesetzt.
Länge und Spannweite betrugen gleichermaßen 128cm.
Als Antrieb wurde ein für 6S ausgelegter 4220er Motor mit verschiedenen Klapplatten eingesetzt.
Wegen einer nicht ausreichend stabilen Bauausführung der Tragfläche konnte auch hier das Potenzial dieses Fliegers niemals wirklich abgerufen werden.
Joachim Weirich hat 2010 erstmals einen Elektrospeeder vorgestellt, der von Beginn an extrem schnell war.(471km/hin der Rückenwindstrecke)
Einen Namen hatte das Modell meines Wissens nicht.
Das Konzept zeichnet sich durch relativ hohe Streckung und große Spannweite aus.
Die Akkus sind im Flügel untergebracht.
Es wurden verschiedene 4225er Scorpionmotore und eine eigene 7,7" x 13,8" Starrlatte eingesetzt.
Der in 2010 gezeigte FAITAI "Mythos" war die Weiterentwicklung des E- FAITAI von Rolf Pietschmann.
Es wurde ein leichter 4220er Aussenläfer eingesetzt.
Der Eisvogel des Modelljahres 2010 vom Erwin Schamburger.
Profiliert war er wie seine Vorgänger mit dem MH 33. Angetrieben wurde er von einem 378-25 RS-E von Rolf Strecker.
Luftschrauben waren sehr dünne, schmalblättrige Eigenbaustarrlatten der Größe 7,1" X 11,5 bis 8" x 12".
Eagle T und Chimera V des Modelljahres 2010 von Marcus Koch.
Der Eagle war mit 10S 4000er, 4235 und 10" x 17" Klapplatte unterwegs.

Die Fläche der Chimera stammt von einem F3D Verbrennermodell.
Sie hat 150cm Spannweite und ist mit dem MH54 profiliert.
Antrieb war ein 4225 er Aussenläufer mit 9" x 17" Klapplatte und 8S 3500er. +

Der Scimitar-E: (Basis Scimitar-V) von Sascha Wendt
Spannweite: 1,65m MH24mod (Mitteldecker)
Länge: 1,28m
Antrieb: Selbstgetunter Turnigy 4030 12N8P, 7x10APC 6S 5000er, 29000 u/min
Steller 200A "Noname" mit größerem Kühlkörper.
Um der Fluginstabilität durch das sich (jenseits der 400km/h) verwindende Flugwerk zu begegnen, hat der Karl Liese seinem 2008er Eisvogel gnadenlos die Flügel gestutzt.
Die erste 2011er "Chimera T" hatte eine sehr stabile 32,5dm 2 große Fläche mit 4 Klappen und geringerer Streckung (150cm Spannweite), kombiniert mit Rumpf und Leitwerk des Warp 10.
Antrieb war ein 4235er Powercroco Prototyp mit einer 9" x 17"schmal 3Blatt-Klapplatte befeuert mit 8S 3500er Zellen.
Ein kurzes Video vom Flieger (Dachau 2011).
In der Messstrecke wurden 381km/h Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht.
Auch der "Fluxkompensator" ist eine Entwicklung von Erwin Schamburger.
Neben 435er Streckermotoren wurde auch ein heiss gewickelter 4225er Scorpion eingesetzt.
Als Propeller kamen die eigenen Starrlatten zum Einsatz.
Eine Variante mit einem getunten Shortpyro (650) wurde beim Speedcup Dachau 2011 erstmals eingesetzt und erreichte den ersten Platz mit unglaublichem Speed (443,5km/h im Durchschnitt).
Ein kurzes Video davon.
Die Deutsche Meisterschaft der Elektroklasse wurde 2010 mit diesem Modell gewonnen.
Niklas Kahlich belegte mit einem weiteren "Flux" bei der DM 2011 den 2.Platz.
Verwendet wurden ein 4225er Speedmotor und eine 11" x 20" / 50 / +2° Klapplatte.
Mit gleichem Setup konnten in Ballenstedt 2013 507km/h als schnellster Durchflug und 478km/h Durchschnitt erreicht werden.
Das ist aktuell noch immer der Weltrekord !
Beim Speedcup in Dachau 2011 zeigte der Christian Erdt seinen "Blowout V 1".
Antrieb war ein selbstgewickelter Scorpion 4025 am yge 160hv Steller + 8S Lipo ca 29500 U/min an einer 7x11 Bramo-Latte
Wegen baulicher Mängel in der Fläche, wurde ihm seine Geschwindigkeit schnell zum Verhängnis.
Mein "Eagle-T":
Rumpf und Leitwerk stammen von Marcus Kochs Warp 10 und die Fläche vom "Eagle".
Bei der DM 2011 wurden 352km/h erreicht, bei den Weltrekordversuchen konnten dann mit nur 7S und einer 12" x 24" Klapplatte mit 372km/h die Voraussetzungen für einen neuen Speed-Weltrekord in der "Combo" Klasse erflogen werden.

Ende 2012 ging der Eagle an Jan Fricke.
Am 29.06.2013 verstarb dieser Eagle in Osnabrück wegen Verlust der strukturellen Integrität in air.
Zu diesen Zeitpunkt war er mit 452km/h unterwegs. (Klapplatte 12" x 24" mit 13900 rpm)

Mit dieser Chimera T konnte Marcus Koch 2011 den 3. Platz bei der E-Speed-DM (Osnabrück) erringen.
32,5 dm2 MH 54 Fläche und 4235er Klapplattenantrieb reichten für den Eintritt in den "Club 400" (412,8km/h)
Dieser schicke 2009er "Hayabusa" wurde bei der DM 2011 von Meinhard Schöll mit knapp über 300km/h durch die Messstrecke geflogen.
Angetrieben wird er von einem "getaucht" eingebauten Aussenläufer (Baugröße 4017) mit Klappluftschraube. 2012 konnte er mit diesem Modell 375km/h erreichen.
2013 in Osnabrück sah der Flieger dann so aus.
Meinhard gelang mit 400,5km/h seine erste volle 400er Wertung.
eingebaut ist noch immer der 4017, jetzt mit einer Erwinlatte 7,1x11,5 und 8S1P Turnigy 65-130C 2700 mah
Als Steller arbeitet ein Jive 120HV
2011 war der "Hayabusa" ausschließlich mit Lehner-Innenläufern und sehr kleinen extrem hochdrehenden Luftschrauben unterwegs.
Wohl aus Gewichtsgründen war der Lack teilweise ab.
Von einer Seite konnten damit433km/h erflogen werden, eine volle Wertung gabs leider nicht.
Der "Fluxxer" ist die neueste Evolutionsstufe des "Fluxkomensators".
Er wurde erstmals auf der Speed-DM 2011 in Osnabrück gezeigt und Jakob Karpfinger hat die DM (440,9km/h) mit diesem Modell gewonnen.
Antrieb war ein Pyro 650 "spezial" der mit einer Starrlatte von Erwin Schamburger zusammenarbeitete.
Ein zweiter Fluxxer wurde dort von Erwin Schamburger selbst geflogen. (412,3km/h)bedeuteten Platz 4.
Angetrieben wurde dieser Speeder von einem 435er RS-E (Rolf Strecker).
Beim Speedchampionat 2012 belegte Niklas Kahlich mit diesem Modell den 2. Platz (438km/h) Antrieb war ein HK 4225 "speed".
Bei den Weltrekordversuchen im September 2011 auf dem Flugplatz Rothenburg wurde diese 2-Klappen "evo"-Variante der Chimera T von Kai Koppenburg mit 440km/h Durchschnittsgeschwindigkeit durch die Messstrecke pilotiert.
Antrieb war eine 10"x20"(schmal)-Klapplatte befeuert vom 4235 an 10S.
Leider hatte der Flieger deutliches Übergewicht und konnte so nicht offiziell gewertet werden.
David Dzidas 2011er Weltrekordmodell.
440km/h wurden damit in der FAI- konformen Messstrecke erreicht.
Spannweite: 1450mm
Abfluggewicht: 1740-1780g
Länge: 1000mm
Profil: MH54 Modifiziert
Prop: 6,7 Zoll
Motor: Pyro 650-830 (ungetunt)
Regler: Powerjive 120HV
Akkus: 10-12S2450 (Format superdünn)
Der schnellste Flieger in Bad Wünnenberg 2012 war dieser Elektro-Klon seines Verbrennerspeeders von Joachim Weirich.
Er konnte auch damit wieder 471km/h (200m- Messtrecke in einer Richtung) erreichen.
Der "Tomahawk" vom Christian Erdt war eine weitere Neuvorstellung in Wünnenberg 2012.
Das von Christoph Buss gebaute Modell befindet sich derzeit noch in der Erprobungsphase.
Der "Taifun XS" Ist eine leicht verkleinerte Variante des "Taifun" Speeders.
Spannweite 186 cm
Max. FAI-Gewicht: 3295g
Antrieb: HK 4235; 10S 4000mAh; 12" x 24" gekürzt +2° Klappluftschraube
Marcus Koch konnte damit 432km/h von einer Seite und 425km/h Durchschnittsgeschwindigkeit erreichen.
Auch das 2. Modell, eingesetzt von Stefan Baier schaffte den Sprung über die 400km/h Marke.
In 2013 wurde Kai Koppenburg mit diesem Model deutscher Meister mit 461,9km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.
Bei den Weltrekordversuchen in Ballenstedt konnte sich Markus mit 420km/h den Weltrekord in der Comboklasse sichern.
Bei der deutschen Meisterschaft 2014 konnte Marcus mit diesem Modell eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 486km/h erreichen.
Kais 2012er "Warp-Eagle-T".

Rumpf und Leitwerk stammen von Marcus Kochs Warp 10 und die (geteilte) 2-Klappen-Fläche von Michael Jakobs "Eagle".
Bei den offenen RC-Network Vereinsmeisterschaften 2012 ("Championat") in Osnabrück konnte Kai Koppenburg mit diesem Modell 455,2km/h (Durchschnitt) erreichen.
Setup: 10S 4000er; HK4235speed; Klapplatte 11"x20".

Stefan Penz hat beim Speedtreffen in Siegendorf (Österreich; Juni 2012) sein Horten-Projekt mit 180cm Spannweite erstmals öffentlich gezeigt.
Den Antrieb übernimmt ein HK 4525 der per Fernwelle eine 5-Blatt 8,5" x 23" Luftschraube dreht.
Der "Tomahawk-K" vom Christian Erdt war eine Weiterentwicklung des "Tomahawk" mit einem Kreuzleitwerk.
Das von Christoph Buss gebaute Modell befindet sich derzeit noch in der Erprobungsphase.
Die "Chimera 2013" war ein echter 2-Klappen-Speeder.
Dabei wurden Teile von 3 verschiedenen Modellen mit dem selbst konstruierten Motor kombiniert.
Angetrieben wird er von einem 4530er Speedmotor in einer "light" Variante an 10S 3500 bzw. 3700mAh.
Die Leistung bringt eine sehr leise 11" x 27" 3-Blatt-Klappluftschraube in die Luft .
Christian Erdt hat 2013 den "Tomahawk-T" (eine weitere Variante der Tomehawk-Familie) an den Start gebracht.
mit 460km/h in einer Richtung (WR-Setup) war der Flieger wie erwartet schnell unterwegs.
Bei der DM reichte es mit 424,25km/h Durchschnitt zum 7. Platz.
Bei diesem Flug war ein 3-Blatt Klapplattenantrieb mit 12"x 25" er Blättern am Werke.
Mit einer 10x25 / 50 Dreiblattlatte wurde mit dem Tomahawk-T in Siegendorf 2014 mit 455km/h in Gegenwindrichtung der bis dato schnellste Flug mit Dreiblattantrieb gezeigt!
Ein weiterer elektrisch betriebener Klon eines Verbrennerfliegers.
Holger Mittelstädt und Stefan Heuel haben den "Exodus-E" auf der Grundlage ihrer "Flame"- fläche entwickelt.
Angetrieben wird der 2222g- Speeder von einem 4217er an 10S.
Damit stehen gut 5kW Eingangsleistung zur Verfügung, die auf eine 7,7" x 13,8"-Latte losgelassen werden.
Marcus Kochs großer Taifun im 2013er Design.
Er hat 210cm Spannweite und ist damit aktuell der größte Speeder.
Angetrieben wird er mit 14-16 S und einen 4535 mit 12" x 24" Klapplatte.
Der Flügel ist mit nur noch 725g unglaublich leicht geworden.
Das eingesparte Gewicht wird in zusätzliche Antriebsleistung investiert.
Bei den Weltrekordversuchen in Ballenstedt 2013 wurde der schnellste Durchflug mit 507km/h gemessen.
Setup war HK 5035 (0,1) mit 11,8"x 27" /58 / 0° Klapplatte an 12S. Steller war ein YGE 320HV.
Die beste Durchschnittsgeschwindigkeit in der 200m Strecke lag bei 470km/h.
2013 wurde In Wünneberg ein schon etwas älteres Modell erstmals durch die Messtrecke gescheucht.
Hierbei handelt es sich um eine DS-Fläche des 2m-Erwin von Marcus Podovin (pcm.at) kombiniert mit dem Rumpf des Warp 10 vom Marcus Kochund einem Eisvogel Höhenleitwerk.
Etwas "problematisch" ist das Gewicht der hyperstabilen Fläche: 1060g (komplett mit Servos) lassen verhältnismäßig wenig Akkumasse zu.
Mehr als 6S 3000mAh sind nicht machbar, wenn man sich an die 75g/dm 2 halten will.
Mit einem echten croco (18N16P4220); 6S 3000er und einer 12" x 24" Dreiblatt reichte es bei einem Videoflug durch die Messstrecke für 268km/h von beiden Seiten.
In Siegendorf 2013 wurden inzwischen mit 6S 2650er und der "11x24" Dreiblatt-Klapp auch die 300km/h geknackt.
Sicher ist inzwischen auch, dass da noch mehr geht.
Eine weitere Neuvorstellung des Jahres 2013 ist der "Hellraiser" von Christian Hidde.
Er konnte damit auf Anhieb in der Messstrecke eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 425km/h erreichen.

Spannweite: 1680mm
Länge: 1400mm
Gesamtflächeninhalt: 38,7dm²
Profil: MH54 Modifiziert
Motor: Pyro 700-11x1,40mm D
Luftschraube 8,8x17 Schmal

Der Taifun XXS ist der neueste Speeder aus Marcus' Edelschmiede.
Ausgelegt auf etwa 3kg Abfluggewicht (10S 4000mAh, 4235 und YGE 160 UHV) schliesst er mit seinen 173cm Spannweite die "Taifun"-Serie nach unten hin ab.
In Osnabrück 2013 wurde Marcus mit diesem Modell Deutscher Vizemeister mit knapp 449km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. (schnellster Durchflug: 476km/h)
Der Taifuneagle 4K ging in Osnabrück 2013 mit einem Flüsterantrieb an den Start.
Am Ende standen 369km/h Durchschnitt mit nur 7S und einer hochsteigenden 3-Blatt Klapplatte in der Ergebnisliste.
Hätte der Flieger nicht bei knapp 400km/h in der Luft seine strukturelle Integrität verloren, wären die angepeilten 400km/h mit unter 10.000 rpm im Bereich des Möglichen gewesen.
So blieb es beim schnellsten gemessenen Durchflug mit nur 380km/h.
Der Fluxxer in der 2013er Ausführung verhalf Niklas Kahlich bei der DM 2013 zu seinem schnellsten Durchflug von ca. 420km/h
Mit mehr Training wäre ein deutlich bessseres Ergebnis möglich gewesen, die Möglichkeiten des Modells wurden mit ziemlicher Sicherheit nicht annähernd ausgeschöpft.
Der "Tanto" wurde von der Akamodell München entwickelt und bei den Weltrekordversuchen 2013 in Ballenstedt erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Tragfläche ist 42dm² groß, dazu kommen 4,25dm² für's Höhenleitwerk.
Somit darf der "Tanto" 3470g Startmasse haben.
Das Design ist revolutionär. Der Antrieb erfolgt mit einem 6 Blatt-Propeller mit ganz speziellem Blattprofil.
Allerdings gab's damit noch einige Probleme, so daß das Modell noch nicht zeigen konnte was möglicherweise in ihm steckt.

Inzwischen (2014) darf man zu dem Schluss kommen, dass der "Tanto" beispielhaft zeigt, wie groß der Unterschied zwischen Theorie und Praxis sein kann.

Der Peregrin war die 2. Neuvorstellung bei den Weltrekordversuchen 2013 in Ballenstedt.
Dabei handelt es sich um einen Großspeeder mit 206cm Spannweite und 5kg Auslegungsgewicht.
Die Konstruktion stammt von Dominik Diefenbach, der die Vorgaben von Christian Erdt und Andreas Renicke in die Fräsdaten umgesetzt hat.
Angetrieben wird er von bis zu 16S 5000mAh-Zellen die über einen YGE 320 einen HK5035 evo befeuern.
Leider war er bei seinem ersten öffentlichen Auftritt den extremen Belastungen im schnellen Abfangbogen noch nicht gewachsen.
Diese selbstkonstruierte "Fireblade" hat der Alex beim "esst-2" geflogen.
Spannweite 125cm
Länge 125cm ohne Spinner
Flächeninhalt 30,12qdm
Gewicht max. 2259g
Motordurchmesser bis 62mm
In Spelle ist Alex mit 10s 3000 APL; HK 4025-730 und 8" x 15" geflogen.
Beim "esst-2" waren es 6s 3700 xtron 4025-1100 und 8" x 16"
Der "Shorty" ist gegenwärtig der kleinste Schalenflieger.
80cm Spannweite, 11,2dm² Flächeninhalt - also 840gr nach FAI,
Flächenprofil MH54, Leitwerk Naca0009
Bei der DM 2015 erreichte Max mit seinem shorty unglaubliche 349,95km/h Durchschnittsgeschwindigkeit in der Messtrecke
Der "Volt" von Oliver Adai sollte auf dem Powercrocotreffen 2014 seinen ersten offiziellen Auftritt haben.
gebaut hat ihn der Robert Lichius.
Der 4235 mit einer 12" x 25" sollte ihn ziemlich schnell machen können.
Ein Eisvogel 2010 mit 4-Klappen-Flügel gebaut von Jakob Karpfinger.
Fabian Wunderlich erreichte damit beim Speedtreffen in Siegendorf 2014 auf Anhieb 418km/h Durchschnittsgeschwindigkeit in der Messstrecke.
Den Motor (4225er Größe) hat er selber konstruiert und gebaut.
Zwischenzeitlich wurden um die 450km/h Streckengeschwindigkeit erreicht.
Das Monster von HJK-Speedwings ist der erste kommerziell hergestellte "echte", also zweckoptimierte Speedflieger.
Markus Schweinhuber war damit beim Speedtreffen in SIegendorf am Start.
DAs 2,2kg (max. FAI) Modell hat 145cm Spannweite und ist 115cm lang.
Mit entsprechendem Antrieb sind damit 450km/h durchaus reglementgerecht erreichbar.
Diese selbst konstruierte "Fireblade-XL" hat der Alex bei den WR-Versuchen 2014 in Ballenstedt geflogen.
Spannweite 145cm
Länge 125cm ohne Spinner
Flächeninhalt 35 dm^2
Gewicht max. 2625g
Motordurchmesser bis 62mm (HK 5020)

11S 3500mAh "Mylipo"; YGE 160HV; HK 5020 mit n spec. 550/V und die gekürzte 11" x 20" reichten für bis zu 470km/h in der Messtrecke.

Die Harpyie hatte im Oktober 2014 beim ESST-3 ihren 2. Erstflug.
Fabian Wunderlich hatte den Flieger im Sommer übernommen.
Inzwischen ist der deutlich längere Rumpf vom Peregrin verbaut. Das Flugbild des 2m / 5kg Riesenspeeders wirkt dadurch deutlich eleganter.
Angetrieben wird die Harpyie mit 15S5000mAh und einem 5035er Eigenbau vom Fabian.
Auch der verwendete Steller ist Eigenbau.
Geschwindigkeitsmäßig steht wegen der großen Klappen ein langsames Hochtasten auf dem Plan.
Die ersten 3 "Crocoblade"s wurden beim Speedtreffen in Bad Wünnenberg Anfang Juni 2015 vorgestellt.
Inzwischen hat sich da ne Menge getan.
Unter anderem wurden 2 Speedweltrekorde damit aufgestellt.
Details zum Modell.
Das erste "Big Monster" , konstruiert von Domi Dieffenbach und realisiert in der Schmiede von HJK-Speedwings wurde im Juni 2015 bei der DM in Ballenstedt vorgestellt und von Gerd überzeugend durch die Messstrecke pilotiert.
MIt einem 5030er Prototypen von Rolf Strecker (rs-e-Motoren) wurden mit dem Modell (186cm Spannweite, FAI max = 3555g) knapp über 450km/h Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht.

 

Hier sind noch einige Schaum- und Styro/(Kohle)/Balsa-Flieger gesammelt.

 

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