Meine Speedflieger

© Dr. Ralph Okon 30.12.2011

Startseite

 

Hier einige Bilder meiner eigenen Speedmodelle seit ich 2008 begonnen habe, mich mit dem Thema zu beschäftigen:

 

Der erste Flieger, mit dem ich versuchte habe, etwas schneller unterwegs zu sein, hatte eine zwar recht schwere aber dafür hochstabile glasbelegte Styro/Abachifläche auf einem "Aldebaran"-Rumpf vom Ragnar Sanftenberg.
Das Leitwerk war aus einem 6mm Balsabrett selbst zurechtgeschliffen.
Ein baugleicher Rumpf wurde dann mit einer "Raketenwurm-2" 4-Klappenfläche kombiniert.
Das Höhenleitwerk (Raketenwurm-1) hatte ich von Marcus Koch bekommen.
Das Ende dieses Fliegers kam viel zu schnell durch eine Funkstörung - ich durfte zusehen, wie er aus 200m Höhe unsteuerbar Fahrt aufnahm und sich in einem Acker bohrte.
Ebenfalls mit einem "Aldebaran"-Rumpf - jetzt hochstabil und in schwarz - war dieser Flächen-und Leitwerkssatz vom "Aktivist" unterwegs,
Das war mein erster Flieger, den es dann im Speedflug in der Luft zerlegt hat.
Kurz vor Laucha 2008 habe ich mangels eines echten Speedfliegers angefangen, Teile verschiedener Flieger zu Speedern zusammenzusetzen.
Ich habe sie gemäß ihrer Herkunft als "Notlösung" oder eben auch als "Chimäre" bezeichnet.
Dieses Bild zeigt den Rumpf einer "Ariane 9T (den ich vom Jörg Tiemann bekommen hatte) mit einem RW F5F Höhenleitwerk und einer gekürzten Styro-Abachi Fläche eines unbekannten Hotliners.
Ebenfalls für Laucha 2008 wurde diese alte Styro-Abachi Hotlinerfläche zusammen mit einem Rumpf und dem GFK-V-Leitwerk eines alten "Amaretto" zusammen flugfähig gemacht.
Der Arianerumpf bekam dann doch ein CFK - "Raketenwurm-1" Leitwerk vom Marcus Koch und eine hochstabile "Raketenwurm -1" CFK-Fläche vom Michael Bensch.
Zu dieser Zeit habe ich mich noch nicht getraut, so einen Speeder selber zu fliegen.
Mit dieser Chimäre gelang es Manuel Nübel als Piloten mit 383,5km/h in der DM F3-Speed 2008 in der Elektroklasse auf Anhieb den 2. Platz zu belegen.
Das Modell hat ihm offenbar so gut gefallen, dass ich es danach nie wieder gesehen habe.....
Der nächste Flieger sollte aus dem bewährten "Aldebaran"-Rumpf und einer verstärkten 2 Klappen CFK-Hartschalenfläche vom "Erwin-4" von Markus Podovin bestehen.
Das V-Leitwerk wurde dafür zum T umgearbeitet.
Das Modell wurde noch im Projektstadium an einen anderen Piloten abgegeben.
Hier wurde der Rumpf vom strat.at-"Raketenwurm"-F5F mit einer Styro-CFK-Fläche eines alten F5B Wettbewerbsfliegers kombiniert.
Dieser Flieger war mein eigener praktischer Einstieg als Pilot in den Speedzirkus.
Ein sehr preiswerter Styro-Abachi-Hotliner namens "Tabasco" mit gekürzter teilweise kohleverstärkter Styro-Fläche und verkleinerten Querrudern lebte nicht lange. Jedenfalls was den Rumpf betrifft....
Also habe ich die beim Einschlag heil gebliebene Fläche mit dem vom vorherigen Einschlag übriggebliebenen Rumpf des Dachaufliegers kombiniert und konnte wieder fliegen.
Nachdem es ein paar Wochen später diesen Rumpf auch "gekostet" hatte, habe ich vorübergehend sogar den Balsakastenrumpf mit CFK-Angelrutenleitwerksträger meines "Feierabendseglers" zum Speeden missbraucht.
Dann kam wieder ein "Raketenwurm"- F5F Rumpf mit einer Fläche, von der ein Hangflieger behauptet hatte, man könne sie am Flieger mit 3kg aufbalastiert aus 500m senkrecht runterholen und unten einen eckigen Looping fliegen.
Geflogen habe ich diese Kombi aber nicht.
Dafür zunächst die "Tabasco"-Fläche mit einem "Warp 10"-Rumpf vom Markus Koch sowie CFK-verstärktem Balsaleitwerk.
Da die DM 2009 in Osnabrück anstand, habe ich die angeblich so ultrastabile GFK Fläche mit dem "Warp"-Rumpf und dem passenden Höhenleitwerk kombiniert.
Hier beides im auf optimale Sichtbarkeit getrimmten Farbschema Leuchtorange/Schwarz.
Schnell war das Ding wirklich - aber nicht stabil genug. Bei einem Trainingsflug hat es die Fläche nach kurzem Flattern in der Luft zerissen.
Der Rumpf flog 300m allein weiter bis zum Einschlagpunkt.
Also musste ich wieder meine Bestände nach verwertbarem checken, wenn ich bei der DM 2009 in Osnabrück aktiv dabei sein wollte.
Die sukzessive auf 145cm gekürzte Tabascofläche und ein Eigenbau F5F Rumpf aus der RC-Network Börse ergaben einen brauchbaren Flieger.
In den Rumpf passten nur 4S 3700er und ein Jive 100+ LV, aber das Ding flog.
Leider waren die Rumpfschalen bei dem Ding einfach nur stumpf aufeinander geklebt, sodaß sich bald darauf der Leitwerksträger bei einer etwas härteren Landung regelrecht aufspaltete.

Einer der beschädigten RW F5F Rümpfe wurde mit großzügiger Kohlebelegung repariert und es ging weiter.
Bei den 2009er Weltrekordversuchen in Rothenburg durfte ich damit die Messanlage testen.
Nach den Weltrekordversuchen in Rothenburg überreichte Erwin Schamburger mir diesen crocogrünen Eisvogel 2008 mit den dürren Worten "Zum Testen!"
Bei der DM 2009 hatte er diesen Eisvogel noch selbst erfolgreich durch die Strecke gejagt.
Mit diesem Modell hatte ich meine ersten wirklich schnellen Flüge.
Ein Hayabusa beim Fotoshooting im Schnee.
Irgendwie war es mir gelungen, Stefan Penz zu beschwatzen, mir einen seiner Vögel zu überlassen.
Nachdem mir aber der Eisvogel zugeflogen war, habe ich den Hayabusa einem anderen Speedpiloten überlassen, der ihn heute noch(!) erfolgreich fliegt.
Das ist die nächste Variante der Chimären-Familie.
Nachdem ein Pfahl im Wege stand, habe ich die zerbrochene Fläche gewechselt. Diesmal wurde die Reserve-"Tabasco" Fläche aus dem Regal gleich aufs Endmaß von 145cm gekürzt.
Hielt aber auch nicht lange. Nachdem der Kontronik -"Jive" in der Softwareversion 4 mit der zu heiss gewordenen Endstufe auch gleich das BEC mit abgeschaltet hat, ging es direkt 30cm tief in die Wiese.
Das Ergebnis war natürlich ein kompletter Totalschaden.
So hatte ich wenigstens einen Grund ein vor längererer Zeit begonnenes Projekt endlich in die Luft zu bringen.
Hierbei handelt es sich um eine DS-Fläche des 2m-Erwin von Marcus Podovin (pcm.at) kombiniert mit Rumpf und Leitwerk des Warp 10 vom Markus Koch.
Etwas "problematisch" ist das Gewicht der hyperstabilen Fläche: die 1060g (komplett mit Servos) lassen verhältnismäßig wenig Akkumasse zu.
Die Thermikleistung des Fliegers ist überraschend gut und man kann ihn aus großen Höhen ganz einfach senkrecht wieder runterholen.
Mit einer hochsteigenden Klapplatte erreicht er im Speedflugtrimm auch beachtliche Geschwindigkeiten für den kleinen Antrieb.
Noch ein Chimärenprojekt aus 2010:
Rumpf ebenfalls vom Warp von Markus Koch
Fläche von der Flame evo (Stefan Heuel & Holger Mittelstedt)
Leitwerk von Stefan Penz' Hayabusa
Wegen des zu weichen Aufbaus der verwendeten Fläche konnte das Potenzial dieser vielversprechenden Kombination nie ergründet werden.
Die "Chimera" 2011-1.
Die "Chimera" 2011-2.
Die Fläche hat nur 2 Klappen und die Anlenkungen sind auf die Oberseite gewandert.
Bei den Weltrekordversuchen 2011 war der Flieger aber leider zu schwer fürs Reglement unterwegs.
Der Eagle-T entstand aus dem angepassten Rumpf des Warp 10 von Marcus Koch und der Fläche des Eagle.
Die "Chimera" 2013 war ein echter 2-Klappen-Speeder.
Die RC-Anlage war komplett mit HV Komponenten aufgebaut. (R6108SB und HVS 930 + S3172 Servos)
Sie wurde leider beim Speedtreffen in Wünnenberg 2013 durch einen Pilotenfehler viel zu früh vernichtet.
Den beim Verlust der "Chimera" 2013 intakt gebliebene ultrastabilen Heckbereich habe ich komplett an den "Warp-Erwin" transplantiert, dessen Leitwerkswurzel durch die vielen Landungen auf meinem bösen Flugacker inzwischen irreparabel weich geworden war.
Nun besteht der Flieger aus vielen verschiedenen Teilen:
Der Frontbereich stammt noch vom Original "Warp-10" Rumpf, der hintere Rumpfteil vom "Warp-Eagle", das Höhenleitwerk stammt vom "Eisvogel" und die Fläche vom "Erwin DDS" von pcm.at.
Die "Chimera" 2013 "Thermik" war mein 4-Klappensegler mit Speedflugfähigkeiten.
Der Rumpf stammte vom Taifun XS; das Leitwerk vom Eisvogel und die Fläche war eine stark modifizierte Eagle Fläche.
Die RC-Anlage war komplett mit HV Komponenten aufgebaut. (R6108SB und HVS 930 + S3172 Servos).
Bei einem schnellen Flug verlor das Modell in der Luft seine strukturelle Integrität und beendete so sein sehr kurzes Leben.
Aus den Resten der Verluste von Bad Wünnenberg, Osnabrück und der eigenen Wiese entstand im Juli 2013 der "Paradiesvogel".

Die waschechte Chimäre besteht aus Teilen von 4 verschiedenen Modellen: "EV" 2008; "Warp-eagle"; "Taifun-XS" und "Ninja".
Die Spannweite beträgt 131cm bei 129cm Länge mit Motor und Spinner.
Btw.: Der zusammengestückelte Rumpf wog 280g - mehr wiegt ein Ninja-Holzrumpf auch nicht!
Nach mehr als 40 Flügen setzte der Paradiesvogel 1 seinem Leben ein Ende.

Der "Paradiesvogel-2".
Eine Styro-Kohle-Balsafläche mit 140cm Spannweite und 29cm Tiefe (gebaut von Sascha); "Warp-Eagle"-Rumpf in extrastabiler Ausführung (von Marcus) und ein angepasstes "Teaser"-Leitwerk (gebaut von Niklas).
Steller ist ein YGE 160FAI
Der "Paradiesvogel-2b".
Nach dem Kürzen der Flächenenden wurde das Modell in "PV-2c" umbenannt.
Der "Paradiesvogel-2c".
Die "Harpyie" war ausgelegt als 5kg-Speeder, hat 200cm Spannweite und 39cm maximale Flächentiefe - fast wie das lebendige Vorbild.
Die Gesamtlänge beträgt mit dem zur Erprobung angepassten Rumpf des "Taifun" von Marcus Koch 145cm.

Geplant war ein Umbau auf den Rumpf des "Peregrin", der voluminöser ist und einen längeren Leitwerksträger hat.
In diesem Stadium wurde das Projekt im Juli2014 zur Bestandsreduzierung an einen neuen Besitzer abgegeben.

Der "Paradiesvogel-2.1".
Die Styro-Kohle-Balsafläche des pv-2 wurde nach einem crash auf 130cm Spannweite gekürzt.
Das Modell wurde im Oktober 2014 zur Bestandsreduzierung an einen neuen Besitzer abgegeben.
Der "Paradiesvogel-2t".
Die selbe auf 131cm Spannweite gekürzte Styro-Kohle-Balsafläche des pv-2b (gebaut von Sascha); "Tomahawk-T" Rumpf von Christian Erdt und ein angepasstes 3,3dm^2-Leitwerk (gebaut von Niklas).
Das Modell wurde im September 2014 zur Bestandsreduzierung an einen neuen Besitzer abgegeben.
Der "Bidenhänder".
Eine Styro-Kohle-Balsafläche (gebaut von Sascha); Rumpf vom großen "Taifun"(gebaut von Marcus) und ein "Tomahawk" Höhenleitwerk (gebaut von Christian Erdt).
Spannnweite 170cm, Flächentiefe an der Wurzel 38cm,
Gesamtflächeninhalt 53,2dm^2 = 3990g maximales FAI Abfluggewicht.
Angetrieben wird das Modell von einem 4535 "evo-cobalt" mit Dreiblattlatte und 12S 4000er SLS-Zellen. Steller: YGE 160HV.

Beim "ESST-3" im Oktober 2014 konnte ich mit dem Bidenhänder 444km/h erreichen.
Somit war er zu dieser Zeit das schnellste und wohl auch das größte Speedmodell mit einer Styro-Kohle-Balsa-Fläche.

Bei einem Hochgeschwindigkeitscrash im April 2015 wurde das Modell vollständig vernichtet.

Meine 1. "Crocoblade", gebaut von Alex.
Spannnweite 170cm, Flächentiefe an der Wurzel 34,5cm,
Gesamtflächeninhalt 53 dm^2 = 3975g maximales FAI Abfluggewicht.
Sie zerlegte sich beim Speedtreffen in Wünnenberg 2015 bei ca. 430km/h selbst in der Luft, nachdem ich mit ihr im vorletzten Flug mein +400km/h mit <10.000rpm am Prop erfolgreich zu Ende bringen konnte.
Der PV-3 war etwas kleiner, als der Bidenhänder.
Er wurde unvollendet an einen anderen Speedpiloten abgegeben, weil die Crocoblades im Zulauf waren.
Eine Styro-Kohle-Balsafläche (gebaut von Sascha); Rumpf vom Tomehawk in Kevlar und ein "Tomahawk" Höhenleitwerk (gebaut von Christian Erdt).
Als Motorisierung war ein 4530er vorgesehen.

Aktuell befinden sich einige weitere Modelle in meinem "Hangar"

 

Startseite