Das "Crocoblade" - Projekt

Teil 3: Antrieb

© Dr. Ralph Okon 28.12.2014

Mein Part im Projekt war ( zumindest aus meiner Sicht) der einfachste: Ich werde passende Hochleistungsantriebe auslegen und bei Bedarf zuliefern.
Eigentlich bin ich ja schon jetzt (Dezember 2014) fast fertig damit, zumal der vordere Rumpf der "Crocoblade" so gestaltet wurde, dass problemlos 42er, 45er und 50er Antriebe angebaut werden können.

Ein paar Gedanken dazu:
Ein Modell dieser Größe braucht genügend Schub, um in einer angemessenen Zeit auf die Zielgeschwindigkeit beschleunigt werden zu können. Die Crocoblade wird gemessen an den realen Detailgewichten der vorhandenen 4kg-Modelle in der Lage sein, bis zu 1850g Akku zuladen können.
Das wird für bis zu 16S 4000er Zellen ausreichen.
Alternativ könnte man 14S oder auch nur 12S mit jeweils größerer Kapazität verwenden.

Nicht zu kleine, leistungs-und drehmomentstarke Motoren (Baugröße 45xx bzw. 50xx- von welchem Hersteller auch immer-) sowie ein entsprechender Drehzahlsteller der 16S und 200A -Klasse, sind nötig, wenn man das volle Potenzial der "Crocoblade" ausschöpfen will.
Bei mir wird ein neuer 15mm flacher und 165g leichter Drehzahlsteller von YGE für ca. 200A Dauerstrom eingesetzt werden.

Christian wird zunächst den erfolgreich getestete Antriebsstrang aus dem Peregrin einsetzen.
Danach wird evtl. ein Klon des 500+ Antriebes aus dem großen "Taifun" bzw. der "Harpyie" getestet.
Dabei wird sich zeigen, ob der 12" x 27" Klapplattenantrieb mit 5035 "evo" - natürlich betriebsspannungsadaptiert - auch an der deutlich weniger gestreckten "Crocoblade" die 500 km/h erreichen kann.

Ich selbst werde wieder versuchen, mit besonders niedrigen Drehzahlen an mein Ziel zu kommen.
Das besteht darin, zu ergründen, wie schnell die Crocoblade mit weniger als 10.000rpm sein könnte.

20.03.2015
Leider ist mein bester 4540er Motor mit den 0,1er Cobalteisenblechen (vacuflux 48) von VAC beim Absturz des "Bidenhänder" verloren gegangen.
Deshalb habe ich mir mit normalen 0,2er Blechen einen weiteren 4540 gebaut.

Seine Bewicklung ist auf eine sehr niedrigere spezifische Drehzahl und bis zu 200A für 60sec auslegt.

Für die Weltrekordversuche im Juli 2015 habe ich für meine beiden "Crocoblades" am Ende doch 2 hocheffiziente Motoren der Baugröße 4540 bzw. 4539 mit 0,2er Cobalteisenblechen und einer 7+7x1,5er Bewicklung gebaut.
An der Crocoblade von Fabian kam ein von ihm selbstgebauter 5035er Motor zum Einsatz.
Beide Antriebe konnten halten, was wir uns von ihnen versprochen hatten.

Inzwischen (Dezember 2015) ist noch ein 5040er mit 0,1er SiFe Blechen speziell für meine low-rpm Experimente dazugekommen.
Hier der 5040 zusammen mit einem der 4540er.

Die weiteren Testergebnisse und einige Erfolgsberichte gibt es hier.

 

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